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22.1.2015 - Stadtnachricht

Würdigung für ehrenamtliches Engagement

Sport, Soziales, Kultur – die Bandbreite der Betätigungsfelder für Ehrenamtliche ist breit gefächert. Das zeigte sich einmal mehr eindrucksvoll bei einer Feierstunde im Rathaus: Oberbürgermeister Thomas Jung überreichte das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten an fünf Fürther Bürgerinnen und Bürger für ihre besonderen Verdienste an Mitmenschen in der Region.

Oberbürgermeister Thomas Jung verlieh im Namen des Bayerischen Ministerpräsidenten die Ehrenzeichen für ehrenamtliches Engagement an Brigitte Schmidt, Erich Keck, Hildegard Meister, Karl Hafenrichter und Hermann Wagler (v.li.). Foto: Wunder

Oberbürgermeister Thomas Jung verlieh im Namen des Bayerischen Ministerpräsidenten die Ehrenzeichen für ehrenamtliches Engagement an Brigitte Schmidt, Erich Keck, Hildegard Meister, Karl Hafenrichter und Hermann Wagler (v.li.). Foto: Wunder

Sportverein, Arbeiterwohlfahrt (AWO) und Seniorenrat: Auf über vier Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement in verschiedensten verantwortungsvollen Funktionen kann der Burgfarrnbacher Karl Hafenrichter blicken. Maßgeblich beeinflusste er die Entwicklung des Sports in seinem Ort, vor allem durch sein Engagement bei der Fusion der ursprünglich zwei Sportvereine zum TSV 1895, die 1990/91 gelang. Er war lange Jahre im Vorstand des AWO-Ortsvereins und 1992 Gründungsmitglied des Chors der AWO Burgfarrnbach. Ebenfalls seit der Gründung 1998 ist Karl Hafenrichter aktives Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Fürth.

AWO, SPD, Seniorenrat und Förderverein Heilquellen sind die Stichpunkte für das Engagement von Erich Keck. So ist er seit 1976 aktives Mitglied und seit 1986 zweiter Vorsitzender im AWO Ortsverein Fürth-Nord, wo er unter anderem Sommerfeste und Tombolas organisiert und den Weihnachtsmann gibt. Noch länger, seit 1969, reicht Kecks Engagement in der SPD: Als Vorsitzender lenkte er 20 Jahre die Geschicke im Distrikt Nord, organisierte 40 Jahre lang die Wahlkämpfe auf Distriktebene mit Infoständen. Für den Seniorenrat setzt sich Keck ebenso ein wie in früheren Jahren im Förderverein „Fürther Heilquellen“.

Die Liste der Vereine und Organisationen, für die sich Hildegard Meister seit über fünf Jahrzehnten engagiert, ist lang: Seit 1960 ist sie Mitglied der SPD und zeigt couragierten Einsatz gegen Rechtsextremismus. Von 1968 bis 2007 übernahm sie verantwortungsvolle Aufgabe bei der AWO in Burgfarrnbach. Im Tierschutzverein Nürnberg/Fürth war sie 24 Jahre lang als Revisorin tätig, 29 Jahre verwaltete sie als Schatzmeisterin die Finanzen des Bundes für Geistesfreiheit in Fürth. 2000 war Hildegard Meister Mitbegründerin des Fürther Bündnisses gegen Rechtsextremismus, deren Kassenwartin sie bis heute ist. Trotz gesundheitlicher Einschränkungen ist sie auch bei den meisten Veranstaltungen und Aktionen dabei. Seit 2009 hilft Meister bei der Tafel, unterstützt zudem den Freundeskreis der Wärmestube.

Das Tanzen ist die große Leidenschaft von Brigitte Schmidt. Seit 1975 hat sie sich diesem Sport verschrieben, zunächst beim TCN Weiß Grün Fürth, seit Anfang der 1990er Jahre war sie dann bei der Gründung der Tanzsportgemeinschaft Fürth e. V. (TSG) aktiv beteiligt. Dort tanzt sie nicht nur selbst aktiv, sondern engagiert sich auch als Trainerin für Hobby-, Breitensport- und Turniergruppen in den Bereichen Standard- und lateinamerikanische Tänze. Zusätzlich ist sie seit dem Jahr 1992 auch als Wertungsrichterin für die TSG tätig. Neben Sportturnieren gelang es ihr unter anderem eine bayerische Jugendmeisterschaft, ein Vier-Städte-Turnier für die Jugend und eine Landesmeisterschaft Senioren B und A in die Kleeblattstadt zu holen. Zudem investierte sie mehrere hundert Arbeitsstunden in die Neugestaltung und Renovierung der Vereins- und Trainingssäle.

Automobilsport und soziales Engagement, diese beiden Felder prägen die ehrenamtlichen Tätigkeitsbereiche von Hermann Wagler. Bereits nach einem Jahr Mitgliedschaft im ACV Fürth e. V. wurde er erster Sportleiter des Vereins, nur zwei Jahre später übernahm er den zweiten, 1989 den ersten Vorsitz des Automobil-Clubs. In dieser Funktion rief er vor 15 Jahren eine Kooperation mit dem Gehörlosen Sportverein Stadeln ins Leben. In der Sparte Geschicklichkeitsfahren hat er bereits zwei Bundesturniere in die Kleeblattstadt geholt, zudem organisiert er unter anderem Schüler-Fahrturniere für einen guten Zweck. Bei den Fürther Sportkeglern setzte er sich als Jugendbetreuer ein, im AWO-Ortsverband Stadeln-Mannhof ist Hermann Wagler ehrenamtlicher Kassenrevisor. Und auch der Sozialverband VdK profitiert von Waglers Engagement: Seit 2007 ist er Vorsitzender des Ortsverbandes Fürth-Nord sowie Beisitzer im Kreisvorstand des VdK Bayern e. V..

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