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29.7.2016 - Stadtnachricht

Millionenspende für die Stadt

Große Freude im Rathaus: Wie im Rathaus bekanntgegeben wurde, stellt der Spielwaren-Fabrikant Heinz Bruder der Stadt Fürth eine Million Euro zur Verfügung. Wert legte der großzügige Stifter auf die Feststellung, dass er den Betrag als Privatperson, nicht als Unternehmer spendet. Dass die Familie insgesamt als spendabel gilt, ist nichts Neues. Gerade für den Stadtteil Burgfarrnbach, wo das Unternehmen in dritter Generation ansässig ist, haben sich die Bruders schon immer engagiert, gelten als sehr bodenständig und am Gemeinwohl interessiert.

Spende Heinz Bruder

Oberbürgermeister Thomas Jung freut sich über die großzügige Spende über eine Million Euro des Spielwarenunternehmers Heinz Bruder. Dessen Ehefrau Elfriede und Sohn Paul Heinz, der heute den weltbekannten Familienbetrieb leitet, unterstützen den Wunsch des Burgfarrnbachers (v. re.). Foto: Gaßner  

„Ich möchte meiner Heimatstadt etwas Gutes tun und wünsche mir, mit der Spende zur weiteren positiven Entwicklung Fürths beizutragen“, so der 85-Jährige, der gemeinsam mit seiner Frau Elfriede und seinem Sohn Paul Heinz, der heute den Familienbetrieb mit über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leitet, ins Rathaus gekommen war. Der Juniorchef wiederum macht sich keinerlei Sorgen um ein geschmälertes Erbe – im Gegenteil: Der 57-Jährige zollt seinem Vater „höchsten Respekt“ und betonte, dass es wichtig sei, der Gesellschaft und somit auch der Belegschaft etwas zurückzugeben. Gemeinsam mit seiner Schwester setze er alles daran, die Geschäfte mit ähnlicher Tatkraft fortzuführen, wie es die Eltern ihnen über Jahrzehnte vorgelebt hätten. Dass man dabei auf einem richtigen Weg ist, belegen die seit Jahren steigenden Umsatzzahlen. Das Unternehmen liefert heute in rund 60 Länder weltweit und gilt als einer der führenden Hersteller von Kunststoff-Spielfahrzeugen im Maßstab 1:16.

Über den unerwarteten Geldsegen ist Oberbürgermeister Thomas Jung hocherfreut. „Es ist die erste Spende in dieser Höhe während meiner Amtszeit“. Wofür der Betrag verwendet werde, entscheide aber nicht er, sondern der Ältestenrat im Herbst dieses Jahres. Angedacht ist ein nachhaltiges Projekt aus den Bereichen Jugend, Kultur, Heimatpflege oder Stadtentwicklung, so der OB.

In den 1980er Jahren durfte sich Fürth schon einmal über eine Zuwendung im Millionenbereich freuen, damals war Unternehmer Max Grundig der großzügige Spender.

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