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3.8.2017 - Stadtnachricht

Zwei Persönlichkeiten geehrt

Fast ein Vierteljahrhundert lang war Joachim Krauße als berufsmäßiger Stadtrat  für die städtebauliche Entwicklung Fürths verantwortlich  – jetzt hat sich der 66-Jährige in den Ruhestand verabschiedet. Als Chef von zuletzt rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Baureferat und der Stadtentwässerung stemmte Krauße Projekte wie die Neue Mitte, den U-Bahn-Weiterbau, die Umgestaltung des Grünen Markts, die nachhaltige Aufwertung der westlichen Innenstadt und – sicherlich als größte und das Stadtbild am stärksten prägendste Maßnahme – die Neuordnung der ehemaligen US-Armyflächen im Süden und Westen der Stadt.

Zwei Persönlichkeiten, die die jüngere Stadtgeschichte auf unterschiedliche Weise, aber gleichermaßen engagiert prägten: Rotraut Grashey und Joachim Krauße. OB Thomas Jung ehrte sie im Rathaus mit dem Goldenen Kleeblatt. Foto: Mitz

Alles Aufgaben, die ihm nicht nur Zustimmung in der Öffentlichkeit bescherten, sondern oftmals auch Kritik, besonders wenn es Fragen des Denkmalschutzes betraf. Doch Krauße behielt  in heftigen Diskussionen einen kühlen Kopf, setzte auf Sachargumente und überzeugte durch seine hohe Kompetenz und sein glänzendes rhetorisches Talent. Oberbürgermeister Thomas Jung bezeichnete den langjährigen Mitstreiter bei dessen Verabschiedung im Stadtrat als einen der „bedeutensten Stadtbauräte in der Geschichte Fürths“ und ehrte ihn für seine Verdienste mit dem Goldenen Kleeblatt. Joachim Krauße, der sich nun auf ausgedehnte Touren mit Fahrrad und Campingbus freut, sagte hörbar gerührt, dass er voller Dankbarkeit auf sein Leben und seinen Werdegang zurückblicke, auf familiäres und berufliches Glück.

Sie hatte sich bereits 1999 von der ehrenamtlichen Stadtratsarbeit verabschiedet und wurde nun ebenfalls mit dem Goldenen Kleeblatt ausgezeichnet: Rotraut Grashey, Fürther Grünenpolitikerin der ersten Stunde. 15 Jahre kämpfte sie im Stadtrat für Umwelt- und Naturschutz, setzte sich konsequent für Frauenrechte ein und war eine unermüdliche Mahnerin für Frieden und Gerechtigkeit. Herzensanliegen, für die sich die 80-Jährige auch nach ihrer aktiven Zeit in der Kommunalpolitik bis heute engagiert. So war sie federführend bei der Gründung des Frauenhauses dabei, initiierte den Verein Unabhängige Frauen Fürth (UFF), dessen Vorsitz sie innehat,  und war und ist, wie es der OB in seiner Laudatio formulierte, „eine Kämpferin für die Gleichstellung.“ 

Rotraut Grashey freute sich sehr über die Ehrung und dankte der Stadt Fürth für deren Demokratieverständnis, das auch das Wirken von Menschen wie ihr, die sie zeitlebens „unbequem“ für ihre Überzeugungen eintrat,  anerkenne und würdige.

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