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28.1.2020 - Stadtnachricht

Optimismus, Mut und Zuversicht

An Glück sollte es Fürth in diesem Jahr wohl kaum fehlen, waren doch unter den rund 1000 Gästen beim traditionellen Neujahrsempfang der Stadt Fürth in der Stadthalle auch sieben Bezirksschornsteinfeger. Doch Oberbürgermeister Thomas Jung mahnte in seiner Neujahrsrede, man dürfe sich nicht allein aufs Glück verlassen. Nur mit neuen Ideen, viel Tatkraft und einer gehörigen Portion Mut können die Herausforderungen des neuen Jahrzehnts gemeistert werden.

Die Startbedingungen sind gut und die Kleeblattstadt könne mit Zuversicht ins neue Jahrzehnt starten, sagte Oberbürgermeister Thomas Jung in seiner Rede zum traditionellen Jahresgespräch. Foto: Mittelsdorf

Jung erinnerte an die vergangene Dekade, als die Kleeblattstadt nicht zuletzt aufgrund der Quelle-Insolvenz 2009 am „Tiefpunkt seiner wirtschaftlichen und finanziellen Perspektive“ stand. Doch die Stadt ist wie Phönix aus der Asche aufgestiegen. Viele Akteure haben gemeinsam daran gearbeitet, Fürth zu einer „starken und gesunden Kommune“ zu entwickeln. Mit der durch diese positive Entwicklung gewonnen Zuversicht und großem Optimismus wolle man auf allen Feldern auch ins neue Jahrzehnt gehen.

Das Erreichte festigen, ausbauen und weiter Neues schaffen – generationengerecht und nachhaltig, lautet Jungs Credo. Gemeint ist hierbei nicht nur der Klimaschutz, den sich die Stadt schon seit Jahren auf die Fahnen geschrieben hat. Der Fürther Rathauschef verweist in diesem Zusammenhang auf den bereits vor 15 Jahren errichteten und überaus erfolgreichen Solarberg, auf die um fast 100 000 Quadratmeter gewachsenen Waldflächen und die zahlreichen Stadtbäume, auf die über 400 Mieterstromanlagen oder auch auf die nicht zuletzt mit dem Ausbau der Radwege eingeleitete Verkehrswende.

Man dürfe das Rad aber nicht überdrehen. Der von Umweltschützern und Klimaaktivisten geforderten Ausrufung des Klimanotstandes in Fürth erteilt OB Jung eine klare Absage. Nichtsdestotrotz redet das Stadtoberhaupt dem lokalen Engagement das Wort: „Was die Großen nicht schaffen, müssen die Kommunen vor Ort umso entschiedener angehen.“

Ein zentraler Punkt ist und bleibt auch die Kinderbetreuung. Über zwölf Millionen Euro sind im aktuellen Haushalt für den Ausbau der Kitas vorgesehen. In den nächsten zwei Jahre werden 500 neue Plätze geschaffen und bei der Ganztagesbetreuung für Schulkinder Rekordwerte erreicht. Bildungserfolg dürfe nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein, erklärt Jung.

Sieben Bezirksschornsteinfeger als Glücksbringer mit Oberbürgermeister Thomas Jung und Bürgermeister Markus Braun samt Gattinnen Heike und Barbara – das kann ja nur ein gutes Omen für das kommende Jahrzehnt sein. Foto: Ebersberger

Freude herrscht bei Jung auch, „dass über 500 neue Wohnungen sozialer Bauträger entstehen". Ebenso schreite die urbane Stadtentwicklung mit Riesenschritten voran. Beispielhaft sei hier die Platzgestaltung beim Amtsgericht und dem Stadttheater. Ein weiterer großzügiger konzipierter urbaner Aufenthaltsraum soll rund um die alte Feuerwache entstehen. Angedacht ist hier zudem ein Durchbruch bis zur Pegnitz. Neugestaltet wird auch der Bahnhofsvorplatz.

Für diese ehrgeizigen Projekte wolle man Ideen sammeln, um „das Beste für unsere Stadt dauerhaft umzusetzen“. Gemeinsam sollen diese Visionen verwirklicht werden, weshalb Thomas Jung alle Bürgerinnen und Bürger einlädt, mitzugestalten und mitzumachen.

Bot sich vor zehn Jahren auch beim innerstädtischen Einzelhandel ein tristes und graues Bild, haben die Neue Mitte, das Carré Fürther Freiheit und das Hornschuch Center wieder bunte Lebendigkeit gebracht. Zur Erfolgsgeschichte trägt seit einem Jahr der bei der Bevölkerung äußerst beliebte Wochenmarkt bei. Im ehemaligen City Center laufen die Umbauarbeiten zum Flair Fürth auf Hochtouren.

Alles in allem seien die Ausgangs- und Startbedingungen für das neue Jahrzehnt hervorragend. „Es liegt an uns gemeinsam, auch aus den 2020er Jahren gute Jahre für Fürth zu machen“, beschwor Oberbürgermeister Thomas Jung am Ende seiner Rede das Miteinander. In diesem Zusammenhang bedankte er sich auch bei all den Ehrenamtlichen, „die diese Stadt gesellschaftlich am Laufen halten.“

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