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25.2.2020 - Stadtnachricht

Vielfältiges Engagement gewürdigt

Im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus hat Oberbürgermeister Thomas Jung Ehrenbriefe an acht Persönlichkeiten aus der Kleeblattstadt verliehen, die sich seit vielen Jahren in beeindruckender Weise in den verschiedensten Bereichen engagieren.

Ohne Thomas Cesal gäbe es Snooker in der Kleeblattstadt nicht: Er gründete 1999 den Snooker Sport Club, ist seitdem erster Vorstand. Vor 15 Jahren war er Initiator des Paul-Hunter-Classic, dem größten Amateur- und Profi-Turnier der Welt, das Fürth mittlerweile weltweit bekannt gemacht hat. Alle Top-Spieler aus England waren schon mehrmals hier zu Gast. Doch auch und besonders die Jugendarbeit liegt Cesal sehr am Herzen.

Ulla Dürr begann 1995 ihren Dienst bei der Diakonie Fürth als Leiterin der Sozialen Dienste und Bezirksstellenleiterin. Unter anderem war sie später Mitglied der Geschäftsleitung und im hauptamtlichen Vorstand. Sie hat die Geschicke der Diakonie bis zu ihrer Pensionierung entscheidend mitgeprägt und gilt als Kämpferin für die sozial Schwächeren in der Gesellschaft. Zudem war sie Mitglied im Beirat für Soziales sowie im Ausschuss für Jugend und Mitbegründerin der Soroptimistinnen Fürth.

Gunda Eckardt ist seit 1969 Mitglied der Arbeiterwohlfahrt Fürth-Stadt und übernimmt bis heute mit großer Einsatzbereitschaft verantwortungsvolle Positionen. So war sie unter anderem Mitglied der Kreisverwaltung und Schriftführerin im Ortsverein Fürth-Süd.  Seit 1989 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins Fürth-Süd, seit 2006 leitet sie den Seniorenclub in dessen Rahmen sie wichtiges soziales Engagement für die Senioren in der Stadt leistet, vor allem auch für jene, die nur ein kleines Budget zur Verfügung haben.

Heidemarie Eichler-Schilling war seit 1979 als Beamtin bei der Stadt Fürth beschäftigt. Nach ihrem Psychologie-Studium übernahm sie im Jahr 2000 die Leitung der Kinderarche, baute die Einrichtung aus und initiierte unter anderem das Projekt „Perspektiven für junge Menschen“ und das DFB-Fanprojekt. Im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements war sie 1979 Mitgründerin der Kinokooperative Fürth im Krawattenhaus (jetzt Uferpalast). Sieben Jahre, von 1985 bis 1992, hatte sie den Vorsitz inne. Darüber hinaus ist sie aktiv im Sozialnetzwerk Arche und bei den Soroptimistinnen Fürth.

Ehrenbriefe überreicht

Oberbürgermeister Thomas Jung (5.v.li.) zeichnete Bernd Jesussek, Thomas Cesal, Ulla Dürr, Gunda Eckart, Heidemarie Eichler-Schilling, Stefan Sichermann, Udo Schick und Udo Martin (v. li.) mit dem Ehrenbrief der Stadt aus. Foto: Wunder

Bernd Jesussek ist Sachbuchautor und bereichert die Stadt Fürth seit geraumer Zeit – schwerpunktmäßig auch in den Jubiläumsjahren 2007 und 2018 – mit wertvollen Informationen, Vorträgen, Ausstellungen und Publikationen. Des Weiteren ist er dem Stadtarchiv eine große ehrenamtliche Unterstützung: Er hat im Außenmagazin des Stadtarchivs gut 16 000 Akten in über 500 Arbeitsstunden signiert, verzeichnet und zum Teil verpackt. Weitere rund 6000 Akten wurden gesichtet. Seit einiger Zeit verzeichnet er die Stadtratsprotokolle seit 1918 mit Angabe des Datums und der Tagesordnungspunkte.

Die Kofferfabrik ist untrennbar mit einem Namen verbunden: Udo Martin. Er hat die Leitung vor knapp zehn Jahren übernommen und das Angebot und die Qualität der Veranstaltungen seit dieser Zeit stetig erhöht und verbessert. Zusätzlich hat er mit privaten Mitteln immer wieder das in die Jahre gekommene Gebäude saniert und renoviert. Die „Koffer“ hat Ausstrahlungskraft in Fürth – aber auch außerhalb. Denn sie hat durch die Handschrift Martins in der Region ein Alleinstellungsmerkmal, ist Treffpunkt mit spannendem Mix für Jung und Alt.

Udo Schick hat 2013 gemeinsam mit Gleichgesinnten den Verein United Kiltrunners gegründet und ist seitdem prominentes Aushängeschild und Kopf der karitativen Organisation, die sich mit innovativen und kreativen Aktionen und Projekten einen Namen gemacht hat. Als offizieller Fanklub der SpVgg Greuther Fürth unterstützt die Gruppe das Kleeblatt auch bei Sammlungen im Sportpark Ronhof. Regelmäßig bietet Schick mit seinem Team kostenlose Touren mit vereinseigenen Rikschas für Senioren aus verschiedenen Fürther Seniorenheimen an.

Er ist bundesweit bekannt – seinen Namen kennen aber wohl die wenigsten. Und noch weniger wissen, dass „Der Postillon“ alias Stefan Sichermann ein Fürther ist. Sein Satirenachrichtenportal ist einer der erfolgreichsten und meistbeachteten Blogs Deutschlands.  Der wirtschaftliche Erfolg ist das eine – aber Sichermann macht sich gleichzeitig um die deutsche Sprache und die Medienkompetenz verdient. Dies zeigen die Auszeichnungen als „Sprachwahrer des Jahres 2017“ und der „Grimme Online Award - Information“ im Jahr 2013.    
 

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