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18.2.2005 - Stadtnachricht

Entscheidung für Jahrhundertprojekt gefallen

Thermalbad in Fürth kann gebaut werden. Der Fürther Stadtrat hat beschlossen, das Thermalbadprojekt am Scherbsgraben durch die Unternehmensgruppe Rödl/ConTech zu realisieren. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung wertet die Entscheidung, die mit großer Mehrheit getroffen wurde, als "entscheidenden Schritt zur Verwirklichung eines Jahrhunderttraumes für die Stadt".

Model des neuen Thermalbads am Scherbsgraben

Foto: Grodel

Unter der Voraussetzung, dass die für das Thermalbadprojekt erforderlichen Genehmigungen jetzt bis März vorliegen und das Bebauungsplanverfahren in den kommenden neun Monaten abgeschlossen ist, kann das Bad ab November des Jubiläumsjahres 2007 von der Bevölkerung genutzt werden.

Zusätzlich wird ein neu zu errichtendes Parkhaus in unmittelbarer Nähe für genügend Stellplätze sorgen, von denen auch die Anwohner profitieren können.

Der Bau wird in mehreren Abschnitten realisiert werden, so dass der Betrieb des bereits bestehenden Hallen- und Freibades bis zur Fertigstellung weitgehend aufrechterhalten bleibt.

Entscheidend für das positive Votum des Stadtrates waren die folgenden Aspekte:

Die Stadt Fürth und damit die Bürgerinnen und Bürger erhalten eine attraktive Bäderlandschaft, die zusätzlich zum Thermalbad weiterhin einen Freibad- und Sportbadbetrieb anbietet und darüber hinaus ein Freizeitbad und einen Sauna- und Wellnessbereich.

Es werden weiterhin sozialverträgliche Eintrittspreise gelten, um besonders auch Familien den regelmäßigen Badbesuch zu ermöglichen. Das gleiche gilt für den Schul- und Vereinssport, der im gleichen Umfang und zu den gleichen Bedingungen wie bisher stattfinden wird.

Der künftige Bäderkomplex schafft zudem 60 neue Arbeitsplätze.

Zur Finanzierung: Die Stadt Fürth bezahlt bereits jetzt eine jährlichen Bäderverlust in Höhe von 1,8 Millionen Euro. Diesen Betrag bekommt dann auch der künftige Betreiber.

Der Betreiber ist verpflichtet, das Bad über die Vertragsdauer von 30 Jahren hinweg auf dem jeweiligen Stand der Technik und Ausstattung zu halten. Weiterer Vertragsbestandteil ist auch die Übernahme und der Betrieb des Hallenbades in Fürth-Stadeln durch den neuen Betreiber. Kommen über 500.000 Besucher im Jahr, verringert sich der Betrag sogar. Die Stadt Fürth bekommt folglich viel mehr Bad für das gleiche oder geringere Entgeld.

Fazit:

Die Stadt Fürth, die gesamte Region und die Bürgerinnen und Bürger erhalten ab November 2007 einen Bäderkomplex in landschaftlich attraktiver Umgebung, der für alle Altersgruppen und Ansprüche ein abwechslungsreiches und doch preisgünstiges Bädervergnügen bietet.

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