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20.11.2006 - Stadtnachricht

Mehr Gesundheit für Beschäftigte

Zweieinhalb Jahre lang hat die Stadt zusammen mit der Krankenkasse AOK ein Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung durchgeführt. Ein Ziel war dabei, die Arbeitsbedingungen der Reinigungskräfte der Gebäudewirtschaft (GWF) zu verbessern und auf diese Weise die Gesundheit zu fördern.

AOK-Projektleiter Norbert Kettlitz übergab an GWF-Leiter Albert Ruhhammer, Berta Kreitlein und Personalamts-leiterin Dr. Stefanie Ammon (v. li.) das Zertifikat für das Gesundheitsprojekt.

Foto: Mittelsdorf

Dieser Tage wurden die bereits erfolgreich umgesetzten Maßnahmen vorgestellt und AOK-Projektleiter Norbert Kettlitz übergab an Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und den GWF-Leiter Albert Ruhhammer ein Zertifikat.
„Ein solches Gesundheitsmanagement kommt nur zustande, wenn die Beteiligten und die Sozialpartner einverstanden sind“, berichtete der Projektleiter. Zuerst werde dann von der AOK analysiert, welche Krankheiten vorliegen und zum Beispiel zu Fehlzeiten führen. Dazu werten die Experten der Krankenkasse die Krankheitsdaten aus und führen Mitarbeiterbefragungen durch. „Im Mittelpunkt steht dabei immer, die Gesundheit zu verbessern“, versicherte Kettlitz.

Dafür begleiteten zum Beispiel Bewegungsfachkräfte das Reinigungspersonal in den Schulen oder Ämtergebäuden und untersuchten die für die Tätigkeit erforderlichen Anstrengungen. Im Anschluss wurden Belastungsprofile erstellt und entsprechende Übungen wie zum Beispiel Rückenschulen angeboten. Zudem suchten die Gesundheitsexperten nach Möglichkeiten, die Arbeit zu erleichtern, indem neue Arbeitspläne erstellt oder technische Veränderungen in den Gebäuden vorgenommen wurden. Auch Gesundheitszirkel bot die Krankenkasse an.

Der Stadt Fürth ging es nach Aussage von Personalamtsmitarbeiter Hermann Schnitzer neben der Sensibilisierung für Gesundheitsthemen und der Verbesserung der Motivation auch um die Senkung des Krankenstandes, der zu Projektbeginn bei etwa neun Prozent lag.

Dass sich die Maßnahme gelohnt hat, verdeutlichten die Zahlen, die Schnitzer vortragen konnte. Auf die Frage, ob sich der Gesundheitszustand verbessert hat, antworteten 41 Prozent der Reinigungskräfte mit „Ja“. 54 gaben an, Maßnahmen zur Förderung der eigenen Gesundheit getroffen zu haben. Und auch die Fehlzeiten gingen um 14 Prozent zurück.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung freute sich über den Erfolg des Projektes. „Das Reinigungspersonal ist mit etwa 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine große Gruppe der etwa 2400 städtischen Beschäftigten“. Umso wichtiger sei es deshalb, in diesem Bereich bessere und vor allem für die Gesundheit förderliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.

„Die meisten Reinigungskräfte haben das Projekt sehr positiv aufgenommen und sich gefreut, dass ihre Anliegen ernst genommen werden“, erklärte auch Berta Kreitlin, die zu Projektbeginn im Personalrat für die Beschäftigtengruppe zuständig war.


AOK-Projektleiter Norbert Kettlitz übergab an GWF-Leiter Albert Ruhhammer, Berta Kreitlein und Personalamtsleiterin Dr. Stefanie Ammon (v. li.) das Zertifikat für das Gesundheitsprojekt. Foto: Mittelsdorf

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