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27.1.2006 - Stadtnachricht

Prächtige Kulisse für Jahresgespräch

Die Stadt Fürth lädt jedes Jahr im Januar Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Kultur Sport sowie von Vereinen zum traditionellen Jahresgespräch ein. Heuer fand die Veranstaltung in der Grünen Halle am Südstadtpark statt und stieß auf große Resonanz. Mehr als 800 Personen ließen sich die Möglichkeit zum Austausch und Dialog in lockerer Atmosphäre nicht entgehen.

Die Grüne Halle am Südstadtpark erwies sich als idealer Rahmen für den Neujahrsempfang. Architektur und Ambiente wurden von den Gästen gelobt.

Die Grüne Halle am Südstadtpark erwies sich als idealer Rahmen für den Neujahrsempfang. Architektur und Ambiente wurden von den Gästen gelobt.

Foto: Mittelsdorf


Unter den Gästen waren neben den Rathauschefs aus Erlangen und Nürnberg, Dr. Siegfried Balleis und Ulrich Maly, die Alt-OBs Kurt Scherzer und Uwe Lichtenberg sowie der Kanzler der Universität-Erlangen-Nürnberg Thomas A. H. Schöck. Auch viele Unternehmerpersönlichkeiten wie Gerhard Wöhrl, Norma-Chef Manfred Roth oder die Trolli-Inhaber-Familie Mederer folgten der Einladung.

Lob gab es für den Veranstaltungsort. Viele der Gäste zeigten sich von Architektur und Ambiente der Grünen Halle angetan. Tradition hat bei dem Neujahrsempfang auch, dass das Stadtoberhaupt in einer Rede über Vorhaben, Pro jekte und wichtige Themen spricht. Dabei zog der OB eine weitgehend positive Bilanz über das vergangene Jahr, nannte aber auch Problemfelder und wichtige Ziele für 2006 und 2007.

Zu Beginn seiner Rede betonte Jung sein Verständnis für den Streik der AEG-Beschäftigten in Nürnberg. Sehr zufrieden ist der OB mit den Fortschritten bei der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Als Beispiele führte er die Firmen Selgros (170), Laservision (50) und Minimax (fast 100) an. Als "Höhepunkt" bezeichnete er die Eröffnung des Siemens Airport Centers in Bislohe, bei der 150 zukunftssichere Arbeitsplätze entstanden sind und sich Fürth gegen weltweite Standortkonkurrenz durchsetzte.

Der Ausblick auf die kommenden zwei Jahre stimmte Jung optimistisch. Man sei in Gesprächen mit Industrieunternehmen über Erweiterungen und Neubauten.
"Aber Wirtschaft und Arbeit sind nicht alles, genauso wichtig ist die Bewahrung der Umwelt", sagte das Stadtoberhaupt und verwies auf Maßnahmen wie die Renaturierung von Flüssen, die Umstellung von Heizungsanlagen und die Nutzung der Sonnenenergie. 1000 Familien versorgten sich in der Kleeblattstadt bereits mit Solarstrom, so Jung.
2006 ist für Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung das Jahr der Schulen und der Kinder. Jeder zweite Euro der städtischen Investitionen fließe in diesen Bereich. Die Einweihung der Räume der Ganztagesschule in der Soldnerstraße ist bereits erfolgt, im Anschluss kommen die Sanierungen der John-F.-Kennedy-Schule und der Grundschule Stadeln, Erweiterungsbauten für die Fachoberschule und das Hardenberg-Gymnasium sowie die Fertigstellung der neuen Sing- und Musikschule im Südstadtpark hinzu. Bei den Kindergartenplätzen sei laut Jung eine Vollversorgung erreicht, Defizite gebe es aber im Bereich der Krippenplätze. "Hier müssen wir noch einiges tun", so der Oberbürgermeister.

Große Anstrengungen sollen auch unternommen werden, wenn es gilt, Menschen, die keine Arbeit finden, zu unterstützen. Dazu gehört zum Beispiel das Beschäftigungszentrum elan im renovierten Lindenhain, das junge Menschen fit für den Arbeitsmarkt macht oder auch die Ausweitung des Sozialpasses auf Hartz-IV-Empfänger.

Sorgen bereitet Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung weiterhin die Einkaufsstadt Fürth. Das fertig gestellte Parkhaus Comödie, die Neugestaltung der Fußgängerzone und der Friedrichstraße seien Ansatzpunkte. Das allein genügt nach Ansicht von Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung nicht, deshalb richtete er eine Appell an alle Fürtherinnen und Fürther: "Wir haben es selbst in der Hand - nur wenn wir in Fürth einkaufen gehen, können wir unsere Geschäfte erhalten." Das Ärgernis für ihn ist in diesem Zusammenhang, dass wegen vier Parkplätze das Scheitern der Saturn-Ansiedlung drohe.

Trotzdem kann Fürth nach OB Jung postiv in die Zukunft blicken. Nicht nur wegen des Jahres 2007, das genutzt werden solle, um eine solide und nachhaltige Grundlage für das nächste "Fürth-Jahrtausen d" zu legen. Sondern auch, weil es viele Belege gebe, dass die Kleeblattstadt an Attraktivität und Selbstbewusstsein gewinne. Die Bevölkerungszahlen seien durch Zuzüge und so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr, die Zahl der Übernachtungen steige im zweiten Jahr im Folge um zehn Prozent und die Zahl der Menschen, die an den von der Tourist-Information angebotenen Stadtführungen teilnehmen, hätten sich 2005 verdoppelt.

Für Jung sind das alles Indizien, dass es gelungen ist, "ein Fundament zu legen, das uns Perspektive und Hoffnung auch weit über 2006 und 2007 hinaus geben kann.

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