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7.11.2007 - Stadtnachricht

Sicherheit und Prävention in Fürth

„Nirgendwo in Bayern lebt man so sicher wie bei uns, denn Fürth ist bei der Aufklärung von Straftaten führend“, hat Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung bei der Verleihung des ersten Sicherheitspreises der Stadt Fürth betont. Damit dies so bleibt, wolle man die Bürger noch stärker für die Themen öffentliche Sicherheit und Kriminalprävention sensibilisieren. Der Vorschlag des Sicherheitsbeirates, einen Sicherheitspreis auszuloben, fand daher schnell Gehör. Die ersten Preisträger sind die Hauptschule Soldnerstraße (1000 Euro Preisgeld), das Beratungskonzept „SiSenior“ des Seniorenrates (500 Euro) und die Schulweghelfer der Grund- und Hauptschule Pestalozzistraße (Urkunde ohne Geldzuwendung; Ordnungsreferent Christoph Maier übergab im Namen der Verkehrswacht Fürth 300 Euro).

Preisträger, Initiatoren und Vorschlagende freuen sich mit den Geehrten des Sicherheitspreises 2005/2006, den die Stadt im Jubiläumsjahr erstmals vergeben hat.

Foto: Grodel

Die Neuntklässerinnen Stephanie Curtis und Elif Akin nahmen stellvertretend für derzeit 70 aktive Schülerinnen und Schüler die Urkunde für die Hauptschule Soldnerstraße in Empfang. Seit vielen Jahren misst die Einrichtung der Erziehung im Bereich Sozialkompetenz großen Stellenwert bei. Streit­schlich­ter wurden und werden mit einer einjährigen Ausbildung fit für die Konfliktbewältigung gemacht, Pausenhelfer sehen auf den Toiletten nach dem Rechten und schreiten bei Streitigkeiten ein, Klassensprecher werden in zweitägigen Seminaren auf ihre Vermittlerrolle vorbereitet und erlernen eine konstruktive Gesprächsführung. Höhepunkt war eine Projektwoche „Gewaltig gegen Gewalt“ für alle Jahrgänge, die auch externe Partner ins Boot holte und das Thema auf vielfältige Weise beleuchtete. Die Schüler hätten die Thematik so sehr verinnerlicht, dass sie die Dienste der Streitschlichter zum Teil von sich aus anfordern. „Sicherheit beginnt mit dem richtigen Verhalten“, betonte Jung bei der Verleihung erfreut.

Das Beratungskonzept „SiSenior“ des Seniorenrates wurde speziell von älteren Menschen für ältere Menschen konzipiert – da sie aus ihrem eigenen Erleben beraten und das Thema Sicherheit daher glaubwürdiger vermitteln können. Laut Statistik sind Senioren zwar nur selten Kriminalitätsopfer – auch wenn die Angst davor größer als in anderen Altersstufen ist –, dafür aber besonders häufig bei Delikten wie Betrügereien oder Trickdiebstählen. In Zusammenarbeit mit der Polizei und unter der Federführung von Walter Köhler, Erster Kriminalhauptkommissar a.D., informieren Sicherheitsberater von „SiSenior“ in Vorträgen, wie sich Ältere vor Trickbetrügern schützen können, wie die Wohnung einbruchssicherer wird oder wie man sich bei Kaffeefahrten verhalten sollte. Laut OB hat die nachhaltige Beratungstätigkeit dazu beigetragen, die ältere Generation für dieses wichtige Thema sachgerecht zu sensibilisieren.

Ingrid Brune und Andrea Schultheiß wurden stellvertretend für den Schulweghelferdienst an der Grund- und Hauptschule Pestalozzistraße geehrt, der sich eigenständig organisiert und jeden Tag während der Schulzeit ehrenamtlich aktiv ist. Anfangs 12 und jetzt über 50 Personen sichern dabei fünf Kreuzungen und haben dazu beigetragen, dass sich in über 15 Jahren hier kein einziger Schulwegunfall ereignet hat.

Die Preisgelder stammen übrigens nicht aus dem städtischen Haushalt, sondern wurden gespendet: 500 Euro von der Funkwerk plettac electronic GmbH und 1000 Euro von der Norma.

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