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13.10.2010

Liebe Fürtherinnen, liebe Fürther,

im Bereich Umweltschutz und Ressourcen schonender Energiegewinnung hat die Stadt Fürth ganz neue Wege beschritten. Wir haben im Rathaus eine Anlage installiert, die die Wärme des in der Königstraße vorbei fließenden Abwassers nutzt. Das heißt, wenn die Bürgerinnen und Bürger duschen, waschen oder die Toilette benutzen, entsteht ab sofort in unserem Verwaltungssitz Wärme.

150 Liter Schmutzwasser passieren pro Sekunde den Kanal neben dem Rathaus. Die Temperatur beträgt im Sommer 15, im Winter 12 Grad. Mit Hilfe des neuen Wärmerückgewinnungssystems beziehen wir rund 70 Prozent der Energie zur Beheizung des Rathauses. Wir können dabei den Aufwand an Primärenergie um bis zu 65 Prozent verringern, sparen so pro Jahr rund 20 000 Euro an Heizkosten und produzieren damit 130 Tonnen Kohlendioxid sowie 14 Tonnen Feinstaub weniger.

Ein innovatives Projekt, das nicht nur sehr umweltfreundlich ist, sondern auch viel Aufmerksamkeit erregt hat. Vom Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V. erhielten wir beim Wettbewerb „Kommunen für Klimaschutz“ den ersten Preis. Zudem ist das Fürther Rathaus das erste Verwaltungsgebäude in Deutschland, das auf diese Art der Wärmeversorgung setzt. Daher geht mein besonderer Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Gebäudewirtschaft, die dieses Konzept erarbeitet haben.

Finanziert wurde die 550 000 Euro teure Anlage durch Mittel des Konjunkturpaketes II, durch das insgesamt etwa neun Millionen Euro für zwölf Projekte in die Kleeblattstadt geflossen sind. Dazu gehören zum Beispiel die energetischen Sanierungsmaßnahmen in drei  Kindergärten und fünf Schulen sowie im Schloss Burgfarrnbach, aber auch Investitionen in die Infrastruktur wie etwa in den lärmarmen Belag der Karolinenstraße.

Wir haben eine erfolgreiche und sinnvolle Auswahl getroffen, wie uns Innenminister Joachim Herrmann und Regierungspräsident Thomas Bauer bei einem Besuch bescheinigten. Und ich kann ihnen nur beipflichten, wenn sie sagen, dass das Konjunkturprogramm ein Segen für Mittelfranken war. Denn es kam in ökonomischer und psychologischer Hinsicht genau zum richtigen Zeitpunkt, um einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der historischen Wirtschafts- und Finanzkrise zu leisten. So konnten wir in schwierigen Zeiten vor allem in unsere Schulen und in das Energiesparen investieren und nun – da sie fertig gestellt sind und sich wieder ein Wachstumskurs abzeichnet – die Aufwendungen etwas zurückschrauben.

Ihr
Dr. Thomas Jung



Wenn Sie mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung in Kontakt treten möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an:

Stadt Fürth
Bürgermeister- und Presseamt
Stichwort: Leserbrief
90744 Fürth

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