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Neues vom Oberbürgermeister

Update: 12.1.2021 - Stadtnachricht

Trotz Corona mit Zuversicht ins neue Jahr

In der Krise zeigt sich Fürth solidarisch. 2020 war für die Bevölkerung in jeder Hinsicht eine besondere Herausforderung. Zum Ende dieses beispiellosen Jahres blickt Oberbürgermeister Thomas Jung auf das Geschehene zurück und bedankt sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Darüber hinaus gibt das Stadtoberhaupt in einer vierminütigen Videobotschaft einen Ausblick auf bedeutende Projekte und Ereignisse in 2021.

2020 wurde mit weiteren fünf Millionen Euro der Schuldenabbau fortgesetzt, im 62 Millionen-Euro-Haushalt ist knapp die Hälfte für Bildung und Kinderbetreuung reserviert, so Jung. Zahlreiche Kindertagestätten wurden saniert oder neugebaut, an rund zehn Standorten wurden Spielplätze modernisiert. Auch werde weiterhin sozialer Wohnraum geschaffen. Das ESW feierte mit dem Projekt „Westwinkel“ Richtfest, das Pechhütt’n-Areal wurde fertiggestellt und auch die WBG und weitere Baugenossenschaften bauen insgesamt fast 100 Wohnungen.

Sehr zufrieden zeigt sich Jung auch mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Unternehmen wie etwa Uvex beweisen Standortreue, bauen ihre Flächen aus. Rund 1000 neue Arbeitsplätze verspricht der Bau des Hornschuch Campus durch die Fürther Firma P&P. Im Golfpark Atzenhof stehen noch etwa 100 000 Quadratmeter Gewerbefläche zur Verfügung, die sehr gefragt sind. Auch in Stadeln hat die Stadt 50 000 Quadratmeter erworben.

Der Rathauschef will aber auch nicht verhehlen, dass pandemiebedingt quer durch alle Branchen die Lage oftmals sehr prekär ist. Im Stich gelassen werde aber niemand. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir alles versuchen, das wirtschaftliche Überleben der Betroffenen zu ermöglichen.“ Letztlich seien aber der Bund und der Freistaat wie im vergangenen Jahr mit weiteren Finanzhilfen gefordert. Für die bislang zur Verfügung gestellten Gelder schickt Jung einen „Dank an Berlin und München.“

Wesentliche Verbesserungen stehen für die Radinfrastruktur zu Buche. Ein Meilenstein ist dabei die im Herbst eröffnete Bremenstaller Brücke als kurze Verbindung zwischen den Ortsteilen Eigenes Heim und Stadeln.

Erfreulich für Jung war in 2020 auch die Wiedereröffnung des sanierten Bürgeramtes Nord, die Modernisierung der Stadtförsterei, die Neupflanzung von rund 15000 Bäumen in den städtischen Wäldern und auch die Einführung eines verbilligten Sozialtickets für den ÖPNV.

Fertiggestellt wird eine Vielzahl an Kindertagesstätten mit insgesamt rund 500 Betreuungsplätzen, weitere 300 Plätze sollen im Jahr 2022 folgen. Weitergeführt wird der Ausbau der Radwege mit einem Investitionsvolumen von rund vier Millionen Euro, neue Wohnungsbauprojekte gehen an den Start. So errichtet die Bayernheim zirka 100 Wohnungen in der Oststadt.Und was bringt das Jahr 2021? Thomas Jung setzt große Hoffnung in die begonnene Impfkampagne, mit deren Hilfe das Virus eingedämmt werden soll.

Zuversichtlich und optimistisch blickt er nach vorn. Im Frühjahr steht die Grundsteinlegung zur Erweiterung des Klinikums von 800 auf 1000 Betten auf dem Plan, auch neue OP-Säle entstehen. Zudem verweist der Oberbürgermeister auf den 16. September als ganz besonderen Höhepunkt. An diesem Tag soll das neue Einkaufszentrum „Flair“ eröffnet werden – eine „hochattraktive Shopping Mall“, die mit ihren rund 60 Geschäften und einem ebenso attraktiven Gastro-Bereich den Fürther Einzelhandel bereichern werde, so Jung.

Des Weiteren kann die Feuerwehr im Sommer endlich ihre neuen Wache an der Kapellenstraße beziehen. Auch soll die Sanierung des Hauptbahnhofes abgeschlossen werden.

Fortgesetzt werden die Aufforstungsmaßnahmen mit rund 10 000 Bäumen, in der Gebhardtstraße entsteht das erste begrünte Parkhaus, dank einer Bundesförderung in Höhe von 4,5 Millionen Euro kann die Planung zur Neugestaltung des Rundfunkmuseums beginnen.


Das an der Gebhardtstraße entstehende Parkhaus erhält neben Rankpflanzen auch ein begrüntes Dach. Visualisierung: Goldbeck GmbH

Alles in allem könne das Jahr 2021 „ein gutes Jahr“ werden, ein „Jahr der Überwindung“, wie es Jung bezogen auf Covid 19 formuliert. Ein Jahr, in dem die positive Stadtentwicklung weiter vorangetrieben werden kann. Es muss aber hinsichtlich des bedrohlichen Virus auch weiter ein Jahr der Solidarität, des Zusammenhaltes, der Einhaltung der Coronaregeln bleiben.

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