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Neues vom Oberbürgermeister

27.1.2021 - Stadtnachricht

OB Thomas Jung fordert mehr Impfstoff

Stimmt Oberbürgermeister Thomas Jung die Entwicklung der Coronazahlen, insbesondere der fallende 7-Tage-Inzidenzwert „durchaus optimistisch“, bereitet ihm hingegen die Impfsituation doch etliche Sorgenfalten.

Traurig sei er, dass die Impfkampagne in ganz Deutschland so schleppend angelaufen ist, weil einfach zu wenig Impfstoff zur Verfügung steht. Im gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Landkreis wären bis zu 600 Impfungen pro Tag möglich, doch werden derzeit nur bis zu 350 Personen geimpft – insgesamt sind seit Impfstart in Fürth „nur“ knapp 7500 Menschen geimpft worden. Das Doppelte wäre möglich. Das Stadtoberhaupt sieht hier den Staat eindeutig in der Pflicht, für ausreichend Vakzine zu sorgen.

In diesem Zusammenhang rügt er auch das eiserne Festhalten am Datenschutz, obwohl in der Pandemie in allen Bereichen Einschränkungen gelten. So durfte das Job-Center keine Adressen von bedürftigen Menschen an die Stadt herausgeben. Dabei ging es ja nur darum, den Betroffenen kostenfrei Schutzmasken zu schicken. Auch hier müsse nachjustiert werden, so Jungs Forderung.

Zufrieden ist er hingegen mit dem steten Absinken der 7-Tage-Inzidenz. Das habe auch mit der großen Disziplin der Fürtherinnen und Fürther zu tun, die sich vorbildlich an die erforderlichen Regeln halten. Doch man dürfe jetzt nicht nachlassen, so sein Appell. Dass der Wert von einstmals 269 innerhalb von vier Wochen auf 131 gesunken ist, müsse Ansporn sein, jetzt gemeinsam die 100er-Marke zu reißen.

Zwar hat Corona aktuell 143 Todesopfer gefordert, jedoch verzeichnet die Stadt keine Übersterblichkeit. Mit 1612 Todesfällen im Jahr 2020 liegt man sogar unter den Vorjahreswerten. Dabei wolle er die Situation keineswegs verharmlosen, erklärt der Rathauschef.

Kritisch sieht er die Situation bei den Kitas und den Schulen. Man müsse die Kinder so bald als möglich wieder in die Bildungseinrichtungen holen, ansonsten befürchtet er langfristig negative Auswirkungen auf die Bildungsgerechtigkeit. Sie geht in der Pandemie mehr und mehr verloren, meint Jung

Durchaus positive Signale werden aus dem Klinikum versendet. Die Gesamtsituation sei zwar noch etwas angespannt, doch auf den Normalstationen sei ein leichter, aber kontinuierlicher Rückgang an Covid-19-Patientinnen und Patienten zu verzeichnen. Zwölf Menschen werden momentan auf der Intensiv-, 25 auf der Normalstation behandelt. Dort sind noch 23 Covid-19-Betten frei.

Die Stadt wird auch weiterhin den betroffenen Branchen helfen. Hilfspakete werden hierzu geschnürt. Einhergehend hofft Oberbürgermeister Jung aber auch auf Lockerungen ab Mitte Februar.

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