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12.3.2021 - Umwelt

Vogelgrippe in Bayern

Seit Oktober des vergangenen Jahres breitet sich die Vogelgrippe (Geflügelpest, Aviäre Influenza) immer mehr in Deutschland aus. Insgesamt sind mehr als 650 Fälle bekannt geworden, bei denen sich Wild- bzw. vornehmlich Wasservögel mit dem H5N8-Virus infiziert hatten. In Bayern waren es seit Januar 17, unter anderem in den Landkreisen Starnberg, Passau, Landsberg am Lech, Haßberge und Erlangen-Höchstadt.

Anfang März ist das Virus trotz hoher Sicherheitsmaßnahmen in einem Hausgeflügelbetrieb mit mehr als 50 000 Tieren ausgebrochen. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) geht davon aus, dass sich der Erreger in ganz Bayern ausbreitet bzw. ausgebreitet hat und sich die Entwicklung noch verstärken wird. Daher stuft das FLI das Risiko weiterer Viruseinträge in Geflügelhaltungen als hoch ein.

Mit einer Allgemeinverfügung hat das Amt für Umwelt, Ordnung und Verbraucherschutz bereits am 3. Februar angeordnet, dass Klein- und Hobbyhaltungen Biosicherheitsanforderungen zu beachten haben, die im Normalfall für Geflügelbetriebe mit mehr als 1000 Tieren gelten. Nun werden die Maßnahmen mit dem Erlass einer weiteren Allgemeinverfügung (rechts unter "Downloads") verschärft und die sogenannte Aufstallung von Geflügelbeständen verfügt. Das heißt die Tiere dürfen zu ihrem Schutz nur noch in Ställen gehalten werden.

Bislang gibt es keinen Hinweis darauf, dass die aktuell nachgewiesenen H5-Viren Menschen infizieren können. Trotzdem appelliert die Stadt Fürth an die Bevölkerung, tote Vögel nicht mit bloßen Händen anzufassen, und bittet totes oder krankes Wassergeflügel der Feuerwehr unter der Rufnummer 112 mitzuteilen.

Weitere Infos unter "Links" im rechten Bereich dieser Seite.

 

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