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8.6.2006 - Kinder, Jugend, Schulen

Erfahrungsaustausch setzt Reden voraus

„Erfahrungsaustausch setzt Reden voraus – miteinander statt übereinander.“ Unter diesem Motto luden Ingrid Wenk und Roberto Popp vom Jugendtreff „Corner“ Schüler und Politiker zum ersten von insgesamt vier jugendpolitischen Zirkeln im Rahmen des Fürther Weltkindertages ein, der auch in diesem Jahr vom Spielmobil, dem Netzwerk Kinderfreundliche Stadt e.V. und dem Stadtjugendring organisiert wird. Unter großem Interesse zahlreicher Zuhörer stellten sich die beiden Stadträtinnen Birgit Bayer-Tersch und Michaela von Wittke sowie die Kreisvorsitzende der Grünen, Lydia Bauer-Hechler, den Fragen der acht Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen der Pfisterschule. Im Vordergrund der Diskussion standen die Themen „Pausenhof“ und „Schultoiletten“.

Miteinander statt übereinander redeten Schüler der Pfister-schule und Politikerinnen beim ersten jugendpolitischen Zirkel im „Corner“.

Foto: Wacker

Unter der Moderation von Andreas Heese legten die 13- bis 14- jährigen Schüler nach einer kurzen Vorstellungsrunde gleich los: „Wie kann es sein, dass unser Spielgerüst im Pausenhof über ein Jahr lang abgesperrt war und sich erst letzte Woche endlich was getan hat?“, fragte Jessica Faber sichtlich empört. Zwar wussten auch die drei Politikerinnen keine Antwort darauf, Verständnis für den Ärger der Teenager hatten sie dennoch. „Bleibt dran und mischt euch trotzdem weiter ein!“, motivierten sie die Schüler, für ihre Anliegen einzutreten.

Ein großes Problem an der Schule seien auch die verschmutzten Toiletten. „Die WC's sind verstopft, Klopapier hat Seltenheitswert“, klagten die Schüler einstimmig. Auch am Pausenhof ließe sich einiges verbessern. Die Wünsche der Jugendlichen reichten von mehr Sitzgelegenheiten über Tischtennisschläger und -bälle, um die vorhandene Tischtennisplatte nutzen zu können, bis hin zu Überdachungen, die Schutz vor Regen bieten und die Sitzbänke trocken halten. Die Politikerinnen versprachen den Schülern, die angesprochenen Probleme und Wünsche unverzüglich an die zuständigen Stellen weiterzugeben. Die Stadträtinnen sahen kein Problem, die Ärgernisse zu beseitigen.

Schließlich meldete sich noch einmal die 14-jährige Jessica zu Wort: „Eine Jugenddisco für unter 18-Jährige hier in Fürth wäre super!“ Spontan schlugen die Politikerinnen den Teenagern vor, sich an das Team der Jugendeinrichtung „Catch-Up“ zu wenden.

Mit dem Ergebnis der Diskussionsrunde waren die Jugendlichen durchaus zufrieden: „Die Politikerinnen haben uns wirklich zugehört und Verständnis gehabt!“ Und auch die Vertreterinnen aus der Kommunalpolitik zeigten sich sehr erfreut über das Engagement der Pfisterschüler. „Das habt ihr wirklich toll gemacht!“, lobten sie.

Zum Abschluss überreichte Ingrid Wenk den Schülern das „Wandermaskottchen“ der Aktion, einen Globus, auf dem alle Kinder und Jugendlichen, die an den weiteren jugendpolitischen Zirkeln teilnehmen, unterschreiben werden. Am Weltkindertag, der am Samstag, 23. September, von 14 bis 18 Uhr, im Südstadtpark stattfindet, wird der Wanderglobus dem Schirmherrn des Fürther Weltkindertages, Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, übergeben.

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