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20.10.2006 - Kinder, Jugend, Schulen

Erfolge im Bereich Kinderbetreuung

In Sachen Kinderbetreuung hat Fürth im vergangenen Schuljahr einen großen Schritt nach vorne getan. Das berichtete Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung bei einem Besuch in der katholischen Kinderkrippe Herz-Jesu in Mannhof, bei dem er zusammen mit Jugendamtsleiter Josef Lassner auch über ein Jahr neues Kindergartengesetz Bilanz zog.

In der Krippe der Gemeinde Herz-Jesu in Mannhof informierte Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung über die Situation der Kinderbetreuung in Fürth.

Foto: Mittelsdorf



Zufrieden zeigte sich das Stadtoberhaupt mit der Entwicklung bei der Versorgung der Mädchen und Jungen unter drei Jahren. Mit Stand September 2006 werden insgesamt 290 kleine Fürtherinnen und Fürther in Krippen, Kindergärten und den zwei Netzwerken für Kinder betreut. Das bedeutet, dass im Augenblick für zehn Prozent der unter Dreijährigen und damit doppelt so viele Plätze wie im Jahr 2004 (4,9 Prozent) zur Verfügung stehen. Auch die Versorgungssituation von Kindern im Schulalter hat sich nach Auskunft von OB Jung seit 2002 deutlich verbessert. Derzeit sind in Mittagsbetreuungen, im Ganztagesgrundschulzug, in der Hausaufgabenbetreuung, in den Netzwerken und in den Kindergärten 1739 Buben und Mädchen unter elf Jahren untergebracht. Das entspricht einem Gesamtversorgungsgrad von 34,29 Prozent und einer Steigerung seit 2002 von etwas mehr als zehn Prozent. Eine Ursache ist, dass allein in den Jahren 2002 bis 2006 213 zusätzliche Hortplätze geschaffen wurden.

Während Jung bei den Krippen- und Hortplätzen weiterhin Nachholbedarf sieht und er das Angebot weiter stärken will, ist im Kindergartenbereich praktisch eine Vollversorgung erreicht. In den 53 allgemeinen Kindergärten werden heuer 3374 Fürther Sprösslinge betreut. Bezogen auf drei Jahre entspricht das einen Versorgungsgrad von 107 Prozent, geht man von dreieinhalb Jahrgängen aus, von 91 Prozent.

Sein Ziel sei es, sagte der OB, die Situation von Kindern und Jugendlichen weiter zu verbessern. Dazu gehöre auch, dass weiterhin in ihre Bildung investiert werde.“ Das ist gut angelegtes Geld und kann später nur mit viel höheren Summen wieder gut gemacht werden“, erklärte Jung. Ein Grund für die weitere Verbesserung der Kinderbetreuung ist für das Stadtoberhaupt auch, dass Fürth zusammen mit Ingolstadt die jüngste Großstadt in Bayern ist und die Geburtenzahlen weiterhin konstant bleiben oder sogar steigen.

Den Bildungsgedanken stellt auch das neue Kindergartengesetz der Bayerischen Staatsregierung stärker in den Vordergrund. Dabei war Fürth den Nachbarstädten Nürnberg und Erlangen einen Schritt voraus, da die neue Finanzierung bereits im vergangenen Jahr eingeführt wurde und so bereits Erfahrungen gesammelt werden konnten. Die waren, wie Jugendamtsleiter Lassner mitteilte, durchaus positiv, konnte doch das Betreuungsangebot in qualitativer Hinsicht verbessert werden. Auch die Finanzierung sei nun gerechter geregelt, da für mehr Leistung auch höhere Zuschüsse zur Verfügung stehen. Probleme gibt es, wie Lassner berichtet, bei kleineren Einrichtungen, die aus Platzgründen nicht genug Kinder aufnehmen können, um die Kosten zu decken. Zusammen mit OB Jung hofft er, dass die Staatsregierung in diesem Bereich nachbessert, kommt doch die Kommune häufig für die Verluste auf. So muss die Stadt heuer voraussichtlich 460 000 Euro mehr Zuschüsse für die Einrichtungen freier Träger aufbringen. Dem gegenüber stehen Mehreinnahmen von etwa 130 000 Euro für die eigenen Kindergärten durch das neue Gesetz. Die Elternbeiträge sind, so Lassner, weitgehend konstant geblieben.

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