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23.11.2007 - Kunst & Kultur

Ewald Arenz erhält Kulturpreis 2007

An einem unterhaltsamen Abend hat der Fürther Schriftsteller Ewald Arenz den Kulturpreis 2007 der Stadt erhalten. Das abwechslungsreiche, flotte und humorvolle Programm, durch das die Kulturamtsleiterin Claudia Floritz führte, kam bei den Gästen im Stadttheater sehr gut an und sorgte für eine ausgesprochen gelöste Stimmung.

Ewald Arenz (li.) hat von Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung den Kulturpreis 2007 erhalten. Rechts: Kulturreferent Scharinger.

Foto: Susanne ALtenberger

Gute Tradition ist, dass zu diesem Anlass auch die Talentpreise des Theatervereins verliehen werden, die an die Violinistin Valentina Pilny, die Sängerin Elisabeth Anne Ritscher und die Tänzerinnen Leonie Reichel und Christine Kehr gingen. Bis auf die erst elfjährige Leonie, die auf Grund ihres Alters noch nicht öffentlich auftreten darf und von der deshalb nur Videoaufnahmen eingespielt werden konnten, zeigten die Preisträgerinnen auf der Bühne beeindruckende Kostproben ihres Könnens.

Im Mittelpunkt aber stand eindeutig Ewald Arenz. Zahlreiche Wegbegleiter des inzwischen in ganz Deutschland bekannten Schriftstellers skizzierten auf unterhaltsame Weise seinen Weg zum Autor. Ewald Arenz, 1965 in Nürnberg geboren, legte sein Abitur am Heinrich-Schliemann-Gymnasium in Fürth ab und studierte amerikanische und englische Literatur sowie Geschichte.
Von Beruf ist er Gymnasiallehrer, seine Berufung aber ist die Literatur: das eigene kreative Schreiben, aber auch das Vermitteln und Fördern von Literatur und jungen Talenten. Ob als Buchautor oder als Schreiber von Kurzgeschichten – immer ist es die feine Ironie und der Sprachwitz, der die Leserinnen und Leser begeistert und Literaturkritiker bewundernd aufhorchen lässt.

In Fürth ist Ewald Arenz auch bekannt als kreativer Organisator von Lesungen, wie bei den Literaturlandschaften Bayerns und den beliebten Parklesungen, sowie als Autor der Reihe „Fürther Freiheit“ in den Fürther Nachrichten und der heiteren literarischen Kolumne „Meine kleine Welt“ in den Nürnberger Nachrichten. Er arbeitet darüber hinaus als Moderator beim Bayerischen Rundfunk für das literarische Feiertagsfeuilleton „Aus dem FF“. 2007 präsentierte sich das literarische Multitalent Arenz mit der Revue „Petticoat & Schickedance“ als Theaterautor und sorgte mit seiner liebevoll-ironischen Sicht auf ein Stück Fürther Geschichte für einen fulminanten Erfolg.

Werke: Der Golem von Fürth (1994), Der Horsbacher Fuchs (1995), Don Fernando erbt Amerika (1996), Liebe Provinz, Dein Paris (1999), Der Teezauberer (2002), Die Erfindung des Gustav Lichtenberg (2004), Der Duft von Schokolade (2007), „Petticoat & Schickedance“ (2007) und verschiedene Anthologien.

Auszeichnungen: Kulturförderpreis der Stadt Fürth (1997), Literaturpreis der Literaturstiftung der IHK Mittelfranken (1998), Literaturpreis des Kulturforums Franken (2002), AZ-Stern des Jahres (2002), Bayerischer Staatsförderpreis (2004),
Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg (2004), Kulturpreis der Stadt Fürth (2007)

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