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26.7.2007 - Kinder, Jugend, Schulen

Weitere Unterstützung für Kinder und Eltern

In Fürth sollen die Lebensverhältnisse für Familien weiter verbessert werden. Daher wurde dieser Tage ein Bündnis geschlossen, an dem zahlreiche Einrichtungen und Institutionen beteiligt sind, aber auch die lokale Wirtschaft eingebunden ist.

Der Vorsitzende des Industrie- und Handelsgremiums Fürth Gert Rohrseitz und OB Dr. Thomas Jung mit Renate Schmidt, die als Familien-ministerin die Initiative ins Leben gerufen hatte.

Foto: Mittelsdorf

Zur Gründung des Paktes ist Renate Schmidt nach Fürth ins Kulturzentrum Lindenhain gekommen. Als damalige Familienministerin hatte sie 2004 die Initiative ins Leben gerufen und sich nun als Patin für den Fürther Ableger zur Verfügung gestellt. Bundesweit gibt es mittlerweile 416 lokale Bündnisse für Familien. Ziel ist, Eltern und Kinder eine bessere Unterstützung zu ermöglichen. Zum Beispiel auch, indem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert wird. Helfen können dabei vor allem neue Arbeitszeitmodelle.

Daher – und das ist laut Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung neu – hat sich der Vorsitzende des Industrie- und Handelsgremiums Fürth Gert Rohrseitz für das Projekt stark gemacht und dafür geworben. Unternehmen wie OBI, Pillenstein und UVEX sind bereits eingestiegen und wollen Beiträge leisten.

OB Jung unterstützt die Initiative und die Bemühungen der Unternehmen nach Kräften. Gerade in Fürth, neben Ingolstadt jüngste Großstadt in Bayern, wolle man die Lebensqualität für junge Familien weiter anheben. Dazu sei neben den Wohlfahrtseinrichtungen wie Caritas, Arbeiterwohlfahrt oder den Netzwerken und Vereinen und Verbänden auch die Wirtschaft gefragt. „Wir müssen mehr an die Bedürfnisse der Familien denken“, erklärte er. Das gelte auch für die Verwaltung und ganz besonders bei der Stadtplanung. Ein positives Beispiel sei die Umwandlung der früheren O’Darby-Kaserne, wo durch die Schaffung von familienfreundlichen Infrastruktureinrichtungen dies besonders gut gelungen ist. „Das zeigt schon die Tatsache, dass dort besonders viele Menschen mit Kindern hingezogen sind.“

Renate Schmidt appellierte bei der Taufe des Fürther Bündnisses für Familien an alle Beteiligte, pragmatische vorzugehen und lieber kleine Schritte zu machen und Ergebnisse zu erzielen, als hochfliegende Pläne zu schmieden. Es komme auch nicht darauf an, irgendetwas zu fordern. Vielmehr sollten alle Mitwirkende selbst handeln und sich fragen, welcher Beitrag geleistet werden kann.

Nach der Gründungszeremonie gingen die Partner gleich ans Werk und bildeten Arbeitsgruppen. Bis Herbst sollen erste Ergebnisse vorliegen.

 

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