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30.1.2008 - Kunst & Kultur

Jakob-Wassermann- Literaturpreis 2008

Robert Schopflocher wurde 1923 in Fürth geboren, 1937 floh die jüdische Familie vor den Nazis nach Argentinien. Schopflocher arbeitete zunächst als Landwirtschaftseleve, übernahm dann den Familienbetrieb in Buenos Aires und begann schließlich Romane, Novellen und Theaterstücke zu schreiben. Seine mehrfach ausgezeichneten Werke verfasst der Schriftsteller sowohl auf Spanisch wie auf Deutsch.

Der in Fürth geborene und heute in Argentinien lebende Schriftsteller Robert Schopflocher wird am 9. März mit dem Jakob-Wassermann-Literaturpreis der Stadt Fürth 2008 ausgezeichnet.

Foto: privat

Zu Schopflochers erfolgreichsten Publikationen gehören die Erzählsammlungen „Fernes Beben“, „Wie Reb Froike die Welt rettete“ und das Kurzgeschichten-Kompendium „Spiegel der Welt“, das für seine verschiedenen Lebensabschnitte steht. Mit „Wir wollen den Fluch in Segen verwandeln“ beteiligt er sich als Herausgeber an der autobiographischen Trilogie einer jüdischen Familie.

Schopflochers Thema ist das Leben zwischen den Sprachen und Kulturen, die Welt der jüdischen Emigranten in Argentinien, aber auch die alten Zeiten in Deutschland.

Der Jakob-Wassermann-Literaturpreis der Stadt Fürth wird seit 1996 vergeben, um die Erinnerung an den bedeutenden Romancier zu pflegen, der in der Kleeblattstadt geboren wurde. Die Auszeichnung ist mit 10 000 Euro dotiert und soll Autorinnen und Autoren würdigen, die sich wie Wassermann für Humanität, Toleranz und Gerechtigkeit einsetzen.

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger sind:

Edgar Hilsenrath (1996),
Hilde Domin (1999),
Dagmar Nick (2002),
Sten Nadolny (2004),
Uwe Timm (2006) und
Robert Schindel (2007).

Die feierliche Preisverleihung findet am Sonntag, 9. März, 11 Uhr, im Stadttheater Fürth statt; die Laudatio hält Professor Dr. Gunnar Och, Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Der Eintritt zur Preisverleihung ist frei.

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