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1.9.2008 - Kunst & Kultur

Zehn Jahre Lachen mit der Comödie Fürth

Im September 1998 war es nach neunmonatiger Renovierungs- und Umbauphase endlich soweit: das Berolzheimerianum wurde zur Comödie Fürth. Volker Heißmann, Martin Rassau, Michael Urban und Marcel Gasde investierten über zwei Millionen Euro in eines der schönsten Jugendstilgebäude der Stadt und verwandelten es in ein schmuckes Theater mit angegliederter Gastronomie. Die Comödie Fürth zählt mittlerweile zu den führenden Unterhaltungstheatern in Süddeutschland, ohne städtische oder staatliche Zuschüsse.

Das frühere Berolzheimerian- um wurde im September 1998 zur Comödie Fürth.

Foto: Mittelsdorf

Im Laufe eines Jahrzehnts strömten über eine Million Besucher nach Fürth, um in der Comödie ein ausgewogenes, unterhaltsames Programm zu genießen. Neben den eigenen Kabarettprogrammen waren in den ersten Jahren hauptsächlich Boulevard-Bühnen zu Gast. Bekannte Schauspieler wie etwa Joachim Fuchsberger, Grit Boetcher, Ingrid Steeger, Horst Janson, Peer Augustinski, Evelyn Haman und Volker Brandt traten auf. Ebenso gastierten renommierte Theater wie das Ohnsorg Theater Hamburg, die Komödie im Marquart Stuttgart, das Kleine Theater Bad Godesberg, die Komödie Am Altstadtmarkt Braunschweig oder das Imperial Theater Hamburg.

Doch auch die Eigenproduktionen mussten sich nicht verstecken: englische Komödien wie „In geheimer Mission“ begeisterten genauso wie der Komödienklassiker „Hokuspokus“ von Curt Goetz oder die unterhaltsamen Lustspiele „In andern Umständen“ und „In meinem Bett liegt eine Braut“.

Immer wieder hatten auch musikalische Produktionen Erfolg: „Cabaret“ (in Kooperation mit dem Stadttheater und Volker Heißmann als Conferencier), die Operette „Im weißen Rössel“, „Caruso“ sowie die abgedrehten Revuen aus Hamburg „Shout“ und „Freak Out“.

Natürlich haben sich auch die Stars der Kabarett- und Comedy-Szene die Klinke in die Hand gegeben: Günter Grünwald, Erwin Pelzig, Django Asül, Mario Barth, Ingo Appelt, Mundstuhl, Dieter Hildebrandt, Lisa Fitz, Alfred Biolek, Hagen Rether, Wolfgang Buck sowie die Lach- und Schießgesellschaft sind nur einige Beispiele.

Wenn die blauen Dienstfahrzeuge in der Theresienstraße stehen, weiß ganz Fürth bescheid: das Bayerische Fernsehen ist wieder angerückt, um in der Comödie Fürth aufzuzeichnen. Bereits 2003 entstanden mehrere Folgen der Heißmann & Rassau-Serie „Kabarett aus Franken“.

Im vergangenen Jahr wurden etliche Programme wie „Volker Heißmann in Concert“ und die Komödie „Alles in Butter“ live im BR gesendet. Und zwar so erfolgreich, dass 2008 bereits vier neue Sendungen in Fürth gedreht wurden. Schon mal vormerken: Am 16. und 17. Oktober, jeweils um 19.30 Uhr, folgt die nächste Aufzeichnung mit der Boulevard-Komödie „Baby Baby, Balla Balla“. Aber auch die privaten Sender haben die Comödie Fürth als Fernseh-Ort entdeckt. So zeichnete SAT1 die Liveprogramme von Bernhard Hoecker und Ingo Oschmann auf.

Seit 17 Jahren stehen Heißmann und Rassau mit dem Kultkabarett „Die Weihnachts-Revue“ auf der Bühne. Fast 800 Vorstellungen und über 280.000 Besucher haben es zum absoluten Dauerbrenner werden lassen. Auch „Caveman - Du sammeln, ich jagen“ scheint unverwüstlich. Seit Jahren wird es in der Comödie gespielt und auch hier ist kein Ende in Sicht.

Zur Vorbereitung der Lachmuskeln schon mal ein kleiner Ausblick: Komödianten-Legende Emil Steinberger gastiert am 11. und 12. Oktober in der Comödie, Kabarett-Urgestein Dieter Hallervorden folgt am 30. Oktober. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Vom 28. April bis 17. Mai 2009 wird dann die Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß mit Solisten aus Wien sowie Heißmann und Rassau in den Paraderollen der Gefängniswärter Frosch und Kröte gezeigt.

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Comödie Fürth im Berolzheimerianum
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