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25.5.2009 - Kinder, Jugend, Schulen

Zeitreise durch 50 Jahre Lindenhain

Mit einer echten Zeitreise durch ein halbes Jahrhundert Jugendkultur in Fürth wurde der 50. Geburtstag des Lindenhains ein ganzes Wochenende lang gebührend gefeiert. Der Freitag stand unter dem Motto „Jugendarbeit gestern – heute – morgen“, zu dem eine Fachtagung mit renommierten Referenten stattfand. Bei einer Talkshow mit Zeitzeugen am Abend konnten sich die jüngeren Besucher einen Eindruck davon machen, was im Lindenhain vor ihrer Zeit so abging – manches verklärtes Gesicht der älteren Generation ließ erahnen, wie schön die „guten, alten Zeiten“ gewesen sind.

Jutta Küppers von der Abteilung Jugendarbeit des städtischen Jugendamtes bedankt sich bei allen Akteuren und Mitarbeitern, die bei der Zeitreise „Lindenhain reloaded“ mitgewirkt haben.

Foto: Bidner-Wunder

Passend zu der Reise in die Vergangenheit hatten sich die Mitarbeiter von elan den Jahrzehnten entsprechend gekleidet, vom Elvis über den Hippie bis hin zum Rockabilly war alles dabei. Neben Mode, Lifestyle, Tanz und Musik kamen auch die kulinarischen Trends aus den einzelnen Ären auf den Tisch. Zum krönenden Abschluss des Abends spielte mit der Hot Rod Gang eine Fürther Kult-Band.

Der Samstag startete mit der Biergarteneröffnung des BiKul und einem umfassenden Kinder- und Jugendprogramm. Für die Kleinen gab‘s einen Niedrigseilparcour und Kinderschminken, die Jugendlichen zog es eher zum Beachvolley-Ball, Klettern, brasilianischen Ballzauber oder zu den Auftritten der Catch-up Tanzgruppen.

Gemeinsam mit der elan GmbH, der kommunalen Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft der Stadt, hat das Kinder- und Jugendhaus Catch-up sein Domizil im Lindenhain gefunden. Es verbindet somit heute offene Jugendarbeit mit arbeitsweltbezogener Jugendsozialarbeit.

Zunächst war das Lindenhain jedoch nach seiner Eröffnung 1958 als eine Art Kinder- und Jugendvolkshochschule mit Kursen und Gruppenangeboten geführt worden. Im Lauf der Jahre wandelte es sich zu einem offenen jugendkulturellen Ort, an dem zum Beispiel die ersten Beat-Partys der Stadt über die Bühne gingen. In den 70er Jahren entstand rund um das Lindenhain mit der Kommiz-Initiative auch in der Kleeblattstadt eine Bewegung für ein selbstverwaltetes Jugendzentrum. In den 80ern wurde viel versucht, um das Gebäude, an dem der Zahn der Zeit ziemlich genagt hatte, wieder flott zu kriegen. Das gelang schließlich mit der Einrichtung des Spielhauses Lindenhain, der Gründung von elan in den 90er Jahren und der Generalsanierung 2006.

Mit der neu gegründeten BiKuL, der Bildungs- und Kulturgenossenschaft im Lindenhain, sollen sich nun die Halle und das Bistro zum Stadtteiltreff entwickeln.

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