22.6.2010 - Kinder, Jugend, Schulen
Perspektiven für die Zukunft

Seit knapp zehn Monaten läuft das elan-Projekt „Ausbildung im Quartier“ (AiQ), das mit Geldern des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert und von der Stadt bezuschusst wird. Und das erste Fazit fällt durchaus positiv aus. Neben IHK und Malerinnung steht seit Anfang des Jahres auch die Wärmestube als Kooperationspartner bereit.

Von der Theorie direkt in die Praxis: Zwei Wohnungen, die sonst nicht zu bewohnen gewesen wären, wurden bereits von den Azubis renoviert.
Foto: Gaßner

AiQ richtet sich gezielt an mehrfach benachteiligte junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, die wegen schulischen oder sozialen Problemen bisher auf dem Arbeitsmarkt keine Chance hatten. Um den Azubis den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern und mögliche Defizite auszugleichen, erhalten sie in den Berufsfeldern Koch bzw. Köchin und Maler bzw. Malerin zusätzlich Stütz- sowie Förderunterricht und absolvieren Betriebspraktika. Ziel des Projektes ist, dass die 16 Kandidaten nach drei Jahren einen Berufsabschluss vorweisen können und sich mit ihrem Wissen und ihren Fertigkeiten aktiv an der Weiterentwicklung der westlichen Innenstadt beteiligen.

Seit Januar arbeitet elan nun auch mit der Wärmestube zusammen. Eine gelungene „win-win-Situation“ für alle Beteiligten, denn zum einen können die jungen Auszubildenden ihre Kenntnisse praktisch umsetzen, zum anderen werden Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen oder die von Wohnungslosigkeit bedroht waren bei der Verschönerung ihrer Wohnung unterstützt.

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