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Neuer Lesestoff für Literaturinteressierte

Mit dem Literaturfestival „LESEN!“ soll das kulturelle Leben in der Kleeblattstadt von Donnerstag, 17., bis Sonntag, 27. Juni, endlich wieder Fahrt aufnehmen. Zu Gast sind auch in diesem Jahr spannende Autorinnen und Autoren, die ihre Neuerscheinungen vorstellen.

Allen voran Steffen Kopetzky (Donnerstag, 17. Juni, 20 Uhr), der genau das richtige Gespür für das nun so aktuelle Thema bewiesen hat, als er schon 2019 begann, in seinem Roman „Monschau“ den Umgang mit der Pocken-Epidemie im Jahr 1962 zu beleuchten. Durch Corona erfährt die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz einen enormen Schub.

Raphaela Edelbauer (Freitag, 20. Juni, 20 Uhr) erzählt in ihrem Roman „DAVE“ von den Tücken der Forschung. Den Klima-Thriller hat Wolf Harlander (Mittwoch, 23. Juni, 20 Uhr) mit „42 Grad“ geschrieben, für den er bereits die Filmrechte vergeben hat. Lebensgeschichten von Frauen stehen gleich mehrfach auf dem Programm, unter anderem bei Felix Kucher (Dienstag, 22. Juni, 20 Uhr). Er präsentiert seinen Roman „Sie haben mich nicht gekriegt“ vor, worin das Schicksal der Fürther Buchhändlerin Marie S. Rosenberg dem einer anderen starken Frauenpersönlichkeit entgegengestellt wird.

Um einen weiblichen Blick auf das Weltgeschehen geht es auch der politischen Aktivistin Sharon Dodua Otoo (Sonntag, 20. Juni, 18 Uhr), die ihren Debütroman „Adas Raum“ vorstellen wird. Ein weiteres Debüt hat Lisa Krusche (Sonntag, 27. Juni, 18 Uhr) in diesem Jahr mit „Unsere anarchistischen Herzen“ gefeiert. Darin schreibt sie über zwei junge Frauen, die das Leben als Zumutung empfinden.

Sharon Dodua Otoo

Sharon Dodua Otoo stelllt am Sonntag, 20. Juni, 18 Uhr) ihren Debütroman „Adas Raum“ vor. Foto: Ralf Steinberger

Sachbücher wurden während der Corona-Pandemie im Buchhandel stark nachgefragt. Zwei Neuerscheinungen bringt das Literaturfest auf die Bühne: „Die Grenzen des Glücks“ von Anselm Oelze (Donnerstag, 24. Juni, 20 Uhr) ist eine eindringliche Reportage über das Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos. Die ZDF-Hauptstadtkorrespondentin Nicole Diekmann (Samstag, 19. Juni, 20 Uhr) stellt ihr Buch „Die Shitstorm-Republik“ vor, in dem sie aufzeigt, welche Gefahr von sozialen Netzwerken ausgeht.

Gute Laune verbreitet dagegen eine der bekanntesten deutschen Lyrikerinnen als Singer-Songwriterin mit ihrer Band: Clara Louise (Samstag, 26. Juni, 20 Uhr) präsentiert ihren neuen Gedichtband „Golden“. Und es werden die besten Nachwuchspoetinnen und –poeten Frankens beim U20 Poetry Slam (Freitag, 25. Juni, 20 Uhr) gesucht. Das Publikum stimmt ab!

Auch für Kinder gibt es Programm: In Kooperation mit der Volksbücherei hat das Kulturamt die Autorin Silke Schlichtmann (Sonntag, 20. Juni, 11 Uhr) eingeladen, die von den originellen Ideen des Grundschülers Mattis erzählen wird. Die großen Themen des Lebens werden beim gemeinsamen Philosophieren bewegt. Und für die Kleineren gibt es auch eine Vorlesestunde (Sonntag, 20. Juni, 13.30 Uhr)!

Buchtauschregale im Stadtgebiet laden ein, weiterzulesen und bereits Gelesenes mit anderen zu teilen.

Viele Partnerinnen und Partner hat das Kulturamt für das Literaturfest versammeln können, so sind auch das Jüdische Museum Franken, der Verband der Schriftsteller und Schriftstellerinnen Mittelfranken, das Freiwilligen-Zentrum, der interkulturelle Garten, der Bogenhof, das Museum Frauenkultur und die Tourist-Information mit von der Partie.

Die Lesungen sind größtenteils unter freiem Himmel im Innenhof des Kulturforums geplant. Als Ausweichort bei Regenwetter stehen die Innenräume des Kulturforums zur Verfügung. Eintrittskarten sind nur an der Abendkasse erhältlich.


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