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16.9.2021 - Bauprojekte

Günstiger Wohnraum mit viel Klimaschutz

Die Wohnungsbaugenossenschaft WBG hat sich mit dem Vorsatz "Klimaneutralität bis 2050" ein hohes selbst gestecktes Ziel gesetzt. Besonders bei günstigem Mietwohnraum ist dies eine große Herausforderung, um den hohen energetischen Ansprüchen, aber auch einer wirtschaftlichen Umsetzung und somit günstigen Mieten gerecht werden zu können. 

Direkt an der Würzburger Straße baut die WBG 29 geförderte Mietwohnungen: (v. li.) Geschäftsführer Rolf Perlhofer, OB Thomas Jung und Bauleiter Manuel Pflaum (Firma Dechent) mit einem Plan des Neubaus. (Foto: Wunder)

Im Stadtteil Hardhöhe, an der Ecke Würzburger Straße und Soldnerstraße, hat die WBG vor Kurzen mit dem Bau von 29 geförderten Mietwohnungen begonnen – ein Konzept, das durch eine einkommensorientierte Förderung günstige Mieten bietet, aber den Klimaschutz nicht außer Acht lässt, wie WBG-Geschäftsführer Rolf Perlhofer betonte. 

So stehe unter anderem der Einsatz regenerativer Energien im Vordergrund. Deshalb wird eine zentrale Holzpelletheizung eingebaut und auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach angebracht. Die Mieter profitieren später von dem "grünen Strom" im Zuge eines Mieterstrommodells: Der produzierte Strom wird in das Hausnetz eingespeist und kann zu vergünstigen Preisen von den Mietern bezogen werden. „Die WBG Fürth ist übrigens mittlerweile eines der Wohnungsunternehmen in Bayern, das die meisten Mieterstromanlagen betreibt“, so Perlhofer. Sollte darüber hinaus Strom übrigbleiben, wird dieser in das öffentliche Netz eingespeist. So kann sichergestellt werden, dass der durch Sonnenkraft produzierte Strom möglichst im Haus verbraucht wird. 
Auch die spätere grüne Mobilität der Mieter wurde berücksichtigt und E-Ladeplätze für Autos und Fahrräder eingeplant. 
Alle Flachdächer, inklusive Fahrrad- und Müllplatz, erhalten begrünte Dächer. Nach Fertigstellung wird eine Fassadenbegrünung hin zur Würzburger Straße vorgenommen. Oberflächenwasser wird weitestgehend versickert. 

Insgesamt, erläuterte Perlhofer, investiert die WBG rund 6,2 Millionen Euro brutto. Für die Maßnahme wurden Zuschüsse des Freistaates Bayern, in Form des Programms "Wohnungspakt Bayern", Säule III, in Anspruch genommen. Hier erhalten Investoren einen Anteil in Höhe von 300 Euro pro Quadratmeter, gleichzeitig wird das Objekt mit einer Belegungsbindung von mindestens 25 Jahren festgeschrieben, sodass die Wohnungen nur an einen bestimmten Personenkreis vermietet werden können.
Auch die Mieter erhalten in diesem Zuge einen Zuschuss in Form einer einkommensorientierten Förderung (EOF), so dass letztlich lediglich eine Miete zwischen fünf und maximal sieben Euro pro Quadratmeter gezahlt werden muss.

"Wir haben großen Wert auf die Durchmischung des Wohnraumes gelegt", erklärte Perlhofer, "durch den Bau von Ein-, Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen, einer barrierefreien Ausgestaltung aller Grundrisse und Erreichbarkeit durch zwei Aufzüge, kann eine breite Bevölkerungsschicht angesprochen werden." 
Oberbürgermeister Thomas Jung freute sich, dass an dem "für den Westen Fürths sehr wahrnehmbaren Standort ein weiteres Vorzeigeobjekt von der WBG gebaut wird." Die Infrastruktur im Stadtteil Hardhöhe mit U-Bahn, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Geldinstitut und vielen anderen Einrichtungen sei sehr attraktiv. 

Die Fertigstellung der Wohnungen ist für Ende 2022 geplant. 

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