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6.7.2011 - Verkehr

Planung muss überprüft werden

Die umstrittenen Planungen zum Thema S-Bahn-Verschwenk auf dem Gebiet der Stadt Fürth müssen von der Bundesregierung und dem Freistaat Bayern überprüft werden. Dies hat der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags heute beschlossen.

 Diese Grafik zeigt den von der Deutschen Bahn geplanten und von der Stadt Fürth abgelehnten Verschwenk der neuen S-Bahn-Linie ins Knoblauchsland. Grafik: Baureferat der Stadt Fürth

Diese Grafik zeigt den von der Deutschen Bahn geplanten und von der Stadt Fürth abgelehnten Verschwenk der neuen S-Bahn-Linie ins Knoblauchsland. Grafik: Baureferat der Stadt Fürth

Darin heißt es: „Die Petenten fordern die Planungen für die S-Bahn-Strecke bei Fürth-Steinach im Rahmen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Schiene Nr. 8 zu überprüfen. Sie setzen sich für einen Erhalt des Bahnhofs Vach in Stadeln ein.“

Damit wurde den seit 18 Jahren geäußerten Bedenken der Stadt Fürth gegen die von der Deutschen Bahn aufgelegten Planungen, die S-Bahn im Bereich Fürth-Steinach in einem Verschwenk zu führen, Rechnung getragen. Die Stadtverwaltung kämpft – gestützt von allen politischen Parteien im Stadtrat – für eine S-Bahn-Strecke auf der bisherigen Bestandstrasse, um einen unnötigen Flächenverbrauch und eine schlechtere Erschließungswirkung zu vermeiden. Des Weiteren würde bei einem Verschwenk der bestehende Bahnhof Vach in Stadeln wegfallen.

Oberbürgermeister Thomas Jung zeigt sich mit diesem Ergebnis überaus zufrieden: „Die in allen Punkten nachvollziehbare Haltung der Stadt Fürth zu den S-Bahn Planungen hat offenbar alle Mitglieder des Petitionsausschusses, die sich vor wenigen Wochen selbst vor Ort ein Bild gemacht hatten, parteiübergreifend ganz klar überzeugt. Unser herzlicher Dank gilt in diesem Zusammenhang der großen Unterstützung der drei örtlichen Bundestagsabgeordneten Marlene Rupprecht, Staatssekretär Christian Schmidt und Uwe Kekeritz, die die Planungen vorbildlich und ausschließlich sachorientiert geprüft haben.“ Besonders zu danken sei auch dem Bürgeraktionsbündnis in Fürth, das mit seiner Petition diese wichtige Entscheidung in Berlin erst möglich gemacht habe.

Und der Fürther OB weiter: „Der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn müssen nun mit sofortiger Wirkung alle bisherigen Pläne für eine unsinnige Verschwenktrasse aufgeben und ab heute gemeinsam mit der Stadt die sinnvolle Bestandstrassenlösung umsetzen. Auch die Bahn und das bayerische Wirtschaftsministerium können sich nicht über ein einstimmiges und somit parteiübergreifendes Votum der gewählten Vertreter des deutschen Volkes hinwegsetzen.“

Videoanimation zur bestehenden Strecke

Videoanimation zum von der DB geplanten S-Bahn-Verschwenk

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