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5.1.2012 - Solarstadt

Solarbilanz 2011

Im ersten Halbjahr lief es schleppend, dann zog es gewaltig an und „auf den letzten Drücker“ fanden sich doch noch viele Investoren, die Photovoltaik-Anlagen auf ihren Dächern installiert haben. So lautet die Zusammenfassung der Solarbilanz 2011, die Oberbürgermeister Thomas Jung zum Jahresende vorstellte. Damit spiegelt sich in der Kleeblattstadt auch der bundesweite Trend wieder. Vor allem auf gewerblich-industriellen Gebäuden ist in Fürth ein enormer Zuwachs zu verzeichnen: 17 Anlagen mit einer Gesamtleistung von fast 1,5 Megawatt (MW).

 

Tramag-Seniorchef Joachim Ammon (re.) zeigt Oberbürgermeister Thomas Jung die Photovoltaik-Anlage, die installiert wurde.  Foto: Wunder

Tramag-Seniorchef Joachim Ammon (re.) zeigt Oberbürgermeister Thomas Jung die Photovoltaik-Anlage, die installiert wurde. Foto: Wunder

 

Eine davon steht auf dem Dach der Firma Tramag. Seit der Familienbetrieb im Jahr 2003 für fehlende Trafos bei der Inbetriebnahme des Solarberges einsprang, gehört der Geschäftszweig Photovoltaik zum festen Portfolio des Unternehmens. „Für uns“, sagt Juniorchef Stefan Ammon, „schließt sich mit dem Anschluss einer eigenen PV-Anlage daher ein Kreis.“ Für etwa 55 Haushalte kann die rund 180 Quadratmeter große Anlage Strom liefern und zählt damit zu einer der großen in der Stadt.

Rechnerisch gesehen können in der Kleeblattstadt 3600 Privathaushalte versorgt und jährlich rund 9300 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Insgesamt erzeugen Fürther Solaranlagen nun 15 Megawatt Strom, das sind 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit würden, so Oberbürgermeister Thomas Jung, zwar lediglich 2,6 Prozent des Stromverbrauchs in der Stadt abgedeckt. Dennoch zeigte sich das Stadtoberhaupt mit der Solarbilanz 2011 sehr zufrieden: Das selbst gesteckte Ziel, einen jährlichen Zuwachs von einem Megawatt, sei nämlich deutlich um das Dreifache übertroffen worden.

Seit 1. Januar 2012 ist die Solarvergütung durch die Bundesnetzagentur erneut um 16 Prozent gesunken. Dennoch, so Jung, könnten bei größeren Anlagen Renditen im zweistelligen Bereich erzielt werden. Auch sei eine erneute Degression der Einspeisevergütung für Juli 2012 zu erwarten, im Moment aber noch reine Spekulation. Für interessierte Investoren empfehle es sich daher, bereits den Jahresbeginn zu nutzen, um die Renditen mit der klimaschonenden Stromerzeugung zu erzielen.

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