5.7.2013 - Verkehr
Landtag nimmt Petition zur Würdigung an

In seiner gestrigen Sitzung hat der Verkehrsausschuss des Bayerischen Landtags die Petition des Fürther Aktionsbündnisses „Pro S-Bahn ohne Verschwenk“ einstimmig gewürdigt. Nun ist das Verkehrsministerium in München gefordert, die aufgeworfenen Widersprüche bei der Darlegung des Nutzen-Kosten-Faktors im Rahmen einer Nachberechnung nachvollziehbar aufzulösen.

Diese Grafik zeigt den von der Deutschen Bahn geplanten und von der Stadt Fürth abgelehnten Verschwenk der neuen S-Bahn-Linie ins Knoblauchsland. Grafik: Baureferat der Stadt Fürth

Diese Grafik zeigt den von der Deutschen Bahn geplanten und von der Stadt Fürth abgelehnten Verschwenk der neuen S-Bahn-Linie ins Knoblauchsland. Grafik: Baureferat der Stadt Fürth

Die Stadt Fürth und das Aktionsbündnis sind nach wie vor der Auffassung, dass ein Ausbau der S-Bahn entlang der Bestandsstrecke einen günstigeren Nutzen-Kosten-Faktor aufweist als der von der Bahn geplante S-Bahn-Verschwenk durch das Knoblauchsland und somit einer Förderung durch den Bund im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) nichts mehr entgegen stehen würde.

Oberbürgermeister Thomas Jung freut sich über dieses Votum des Verkehrsausschusses und bedankt sich bei den engagierten Akteuren des Fürther Aktionsbündnisses – stellvertretend: Stadtrat Harald Riedel und Lothar Wüstner – ebenso wie bei den beiden örtlichen Landtagsabgeordneten Petra Guttenberger und Horst Arnold für die parteiübergreifende Unterstützung dieses wichtigen städtischen Anliegens.

„Jetzt ist die Staatsregierung am Zuge“, so Jung und kündigt an, nächste Woche beim Verkehrsministerium nachzufassen und in Erfahrung zu bringen, welche nächsten Verfahrensschritte zu diesem Sachverhalt geplant sind.

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