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15.3.2013 - Bauprojekte

Prominente Häuser in neuem Glanz

Das Stadtbild in der westlichen Innenstadt wird derzeit fleißig aufpoliert, denn in vielen Straßen sanieren Investoren Altbauten. Aktuell sind es vor allem die Anwesen in der Blumenstraße 28 und in der Mathildenstraße 23, die besonders im Blickpunkt stehen, da sie eine hohe Bedeutung für die Fürther Stadtgeschichte haben: Denn Jakob Wassermann und Henry Kissinger verbrachten in ihnen einen Teil ihrer Kindheit.

Das Geburtshaus Henry Kissingers an der Ecke Mathilden-/Theaterstraße wird derzeit runderneut. Foto: Gaßner

Das Geburtshaus Henry Kissingers an der Ecke Mathilden-/Theaterstraße wird derzeit runderneut. Foto: Gaßner

Kurz nach der Geburt des berühmten Schriftstellers zog die Familie Wassermann in eine Wohnung im ersten Stock der Blumenstraße 28, direkt über die Gaststätte „Zum Gaulstall“. Roland Schäffer, jetziger Eigentümer des 1862 erbauten spätklassizistischen Sandsteingebäudes, führte dieser Tage Oberbürgermeister Thomas Jung und Stadtheimatpfleger Alexander Mayer durch das liebevoll renovierte Gebäude.

Die vier mit Balkon und Tageslicht ausgestattete Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen mit insgesamt rund 300 Quadratmetern Wohnfläche sollen in Kürze bezugsfertig sein. Bei der Sanierung legte der Bauingenieur viel Wert darauf, unter anderem alte Holzböden, Türrahmen oder Sandsteinwände in den Räumen zu erhalten und mit modernem Komfort zu verbinden. Die aufwändigen Arbeiten haben ihren Preis: Rund den doppelten Betrag der Kaufsumme musste Schäffer für die Runderneuerung aufbringen.

Auch in der Mathildenstraße 23 wird derzeit fleißig gearbeitet. Gisela Munk hat das dreigeschossige spätklassizistische Gebäude, in dem der ehemalige US-Außenminister und Fürther Ehrenbürger, Henry Kissinger, 1923 geboren wurde, vor vier Jahren erworben. Zwei Jahre dauern die umfassenden Sanierungsmaßnahmen inklusive neuem Dach und Fassade bereits. Ab Herbst sollen die acht Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen  dann vermietet werden.

OB Jung zeigte sich erfreut angesichts des Engagement vieler Eigentümer, die derzeit ihre Häuser auf Vordermann bringen: „Es sind bereits von privater Seite viele Millionen in die Innenstadt geflossen. Und auch an öffentlichen Geldern haben wir in den vergangenen Jahren im Zentrum viel investiert und somit das Stadtbild deutlich verbessern können. Beste Beispiele sind die Uferpromenade und die Fußgängerzone.“  

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