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4.9.2014 - Bauprojekte

Entlastung auf dem Wohnungsmarkt

„Mieten statt kaufen – mehr Geld zum Leben.“ Der Spruch, der auf der Bautafel von Bauträger Schönwasser in der Herrnstraße steht, gefällt Oberbürgermeister Thomas Jung. Und entspricht offensichtlich auch dem Lebensgefühl vieler Menschen, die gerne in Fürth leben möchten: „Derzeit gibt es rund 1100 Wohnungssuchende“, weiß der Rathauschef. Dabei sei mehr und mehr wichtig, „dass es neben den Projekten auf dem freien Markt auch genügend Angebote an Wohnungen zur Miete für die Bürgerinnen und Bürger gibt.“ Und genau hier tut sich derzeit viel im Fürther Stadtgebiet.

In Fürth werden derzeit eine Reihe von Bauprojekten realisiert. Rund 500 neue Mietwohnungen sollen bis zum Jahr 2016 entstehen. Foto: Wunder

In Fürth wird derzeit eine Reihe von Bauprojekten realisiert. Rund 500 neue Mietwohnungen sollen bis zum Jahr 2016 entstehen. Foto: Wunder

Bei einer Bustour mit Medienvertretern stellte Oberbürgermeister Thomas Jung markante Projekte von Wohnungsbauträgern in der Kleeblattstadt vor. Drei von ihnen befinden sich in der Südstadt, das derzeit Größte in der Amalienstraße. Hier entstehen 77 neue Mietwohnungen der Baugenossenschaft Volkswohl. Laut Geschäftsleiter Johann Zweier beläuft sich die Neuinvestition auf insgesamt rund 18 Millionen Euro.

Ein paar Ecken weiter wird ebenfalls fleißig gebaut. In der Winklerstraße schafft die Wohnungsgenossenschaft Fürth-Oberasbach 16 neue Mieteinheiten und gegenüber des Finanzamtes entstehen nochmals 30 Wohnungen. Das besondere an diesem Projekt an der Ecke Herrn- und Simonstraße: Obwohl privater Bauträger, investiert die Firma Schönwasser Haus- und Grundbesitz nicht in profitable Eigentumswohnungen, sondern in mietbare Objekte. An den Bauprojekten in der Südstadt ist gut zu erkennen, was Oberbürgermeister Jung wichtig ist: „Hier wird Wohnraum geschaffen, indem Baulücken geschlossen werden.“

In der Paul-Keller-Straße in der Heilstättensiedlung ist das noch in Planung. Auf einem Areal direkt neben dem Stadtwald, das jetzt teilweise als Parkplatzfläche genutzt wird, sollen bald die Arbeiten an insgesamt 70 Mieteinheiten für Volkswohl beginnen. Der Wald muss darunter nicht leiden, dafür sorgt ein schützender Abstand von 30 Metern zwischen Bäumen und künftigem Bau.

Im „WBG-Land“ auf der Hardhöhe wird aus alt neu gemacht, indem in der Hardstraße zusammen mit der König-Ludwig-Stiftung vorhandener Baubestand kernsaniert und in der Komotauer Straße zusätzlicher Wohnraum durch „Aufstockung“ geschaffen wird. Das heißt, es wird ein zusätzliches Stockwerk aufgetragen und anschließend ein modernes neues Dach aufgesetzt. Insgesamt entstehen auf der Hardhöhe so aktuell 60 modernisierte Wohnungen.

Und auch das Eigene Heim erhält zusätzlichen Wohnraum zur Miete: Im Finkenschlag werden für den Bauträger Baugenossenschaft Eigenes Heim gerade 30 Neubauwohnungen errichtet und eine Ecke weiter in der Riemenschneiderstraße 36 Einheiten für das Evangelische Siedlungswerk Bayern gebaut, wobei letztere speziell für Senioren entworfen wurden.

In Zeiten von Wohnungsnot in Ballungsräumen sieht Oberbürgermeister Jung positive Perspektiven für Mieterinnen und Mieter ‒ und das auch im Niedrigpreissektor. Da die meisten Projekte bereits 2015 fertig gestellt werden sollen, erwartet das Stadtoberhaupt bis 2016 eine Entlastung im Fürther Mietwohnungsmarkt.

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