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9.1.2014 - Bauprojekte

Stadt Fürth prämiert Fassadensanierungen

Jedes Jahr prämiert die Stadt Fassadenrenovierungen von öffentlich einsehbaren, den Charme Fürths prägenden oder unter Denkmalschutz stehenden Häusern. Denn das Stadtbild weiterhin nachhaltig zu verschönern, ist ein erklärtes Ziel der Kleeblattstadt, die bezogen auf die Bevölkerungszahl die höchste Dichte an Baudenkmälern in Bayern aufweisen kann. Die jährliche Prämie für gut gelungene Sanierungsmaßnahmen sollen zum einen Anerkennung, zum anderen auch Anreiz für andere Hauseigentümer sein, ihren Beitrag zur Verschönerung des Stadtbildes durch Fassadenrenovierungen zu leisten.

Die gelungene, nach den Kriterien des Denkmalschutzes vorbildliche Restaurierung der Fassade in der Hornschuchpromenade 1 wurde ausgezeichnet. Foto: Stadt Fürth, Bauaufsicht

Die gelungene, nach den Kriterien des Denkmalschutzes vorbildliche Restaurierung der Fassade in der Hornschuchpromenade 1 wurde ausgezeichnet. Foto: Stadt Fürth, Bauaufsicht

In diesem Jahr wurden folgende Objekte ausgezeichnet und mit einer Zuwendung in Höhe von jeweils 2500 Euro belohnt:

Hornschuchpromenade 1:
Das viergeschossige Neurenaissance-Mietshaus mit Sandsteinfassade und Schieferdach, das reich gegliedert und sehr repräsentativ ist, wurde 1887/88 erbaut. Nun wurden der Kriegsschaden an Fassade und Dach beseitigt sowie fehlende Fassadenteile wie korintische Säule, Gesimsband, Balustrade etc. wieder hergestellt. Die Dachneueindeckung erfolgte in Naturschiefer. Mit der Sanierung wurde auch der Straßenzug weiter aufgewertet. Für diese gelungene, nach den Kriterien des Denkmalschutzes vorbildliche Restaurierung sind dem Eigentümer Hans Joachim Fürsattel Kosten in Höhe von zirka 140 000 Euro angefallen.
 
Hornschuchpromenade 13:
Das viergeschossige, um 1900 erbaute Sandstein-Mietshaus in deutscher Renaissance weist einen prächtigen Mittelerker, Staffelgiebel und reiches Dekor, hofseitig mit Maßwerkbrüstung, auf. Das gesamte Wohnhaus wurde vorbildlich und sehr gelungen von der Firma P & P generalsaniert. Die Kosten betrugen rund 540 000 Euro.

Das zweigeschossiges Wohnhaus mit verputztem Giebelbau und polygonalem Holzerker im ersten Stock 
. Foto: Stadt Fürth, Bauaufsicht

Das zweigeschossiges Wohnhaus in der Königstraße 17.
Foto: Stadt Fürth, Bauaufsicht


Untere Fischerstraße 6:
Bei dem unter Denkmalschutz stehenden dreigeschossigen Wohnhaus (ehemalige Fischerei) handelt es sich um einen Putzbau mit reich stuckierter Jugendstil-Portalumrahmung. Der Fischereibesitzer Josef Schmidtkunst ließ das Haus durch den Baumeister Leo Gran jr. 1907/08 errichten. Durch Generalsanierung wurden moderne Wohnungen geschaffen, auch hier sind Arbeiten vorbildlich nach den Kriterien des Denkmalschutzes ausgeführt worden. Als Teil des Ensembles Altstadt wird auch dieses dadurch weiter aufgewertet. Für die gut gelungene Gesamtsanierung haben Jan und Gerhard Böhner knapp 650 000 Euro investiert.
 
Königstraße 17:
Das zweigeschossiges Wohnhaus mit verputztem Giebelbau und polygonalem Holzerker im ersten Stock war ehemals die „Drogerie Heinrichs Nachfolger“. Das im Kern um 1665/66 erbaute Gebäude wurde generalsaniert und ist ebenfalls Teil des Ensembles Altstadt. Allein die Instandsetzung der Fachwerkfassade hat Brigitte und Stefan Bär 57 000 Euro gekostet.

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