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25.3.2015 - Bauprojekte

Golfpark-Erschließung abgeschlossen

Fast genau zehn Jahre sind vergangen, seit der damalige Bundesfinanzminister Hans Eichel den städtebaulichen Vertrag zur Umwandlung des früheren Flugplatzes Atzenhof vor Ort unterzeichnet hat. Nachdem der letzte Teilabschnitt der Flugplatzstraße vom BRK-Katastrophenschutzzentrum bis zur Hafenstraße fertig gestellt werden konnte, ist nun ist die Erschließung des 123 Hektar großen früheren Kasernenareals abgeschlossen.

Die Luftaufnahme von Anfang März zeigt den Golfpark Atzenhof, dessen Erschließung mit dem letzten Teilstück der Flugplatzstraße vom BRK-Katastrophenschutzzentrum bis zur Hafenstraße (links im Foto) abgeschlossen ist. Foto: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz

Die Luftaufnahme von Anfang März zeigt den Golfpark Atzenhof, dessen Erschließung mit dem letzten Teilstück der Flugplatzstraße vom BRK-Katastrophenschutzzentrum bis zur Hafenstraße (links im Foto) abgeschlossen ist. Foto: Nürnberg Luftbild, Hajo Dietz

Die Stadt hat unzählige Kanalrohre und Versorgungsleitungen verlegt, 31 000 Quadratmeter Straßen, 15 520 Quadratmeter Rad- und Gehwege, 5 070 Quadratmeter Park- und 3140 Quadratmeter Pflanzflächen angelegt. Und dabei insgesamt rund 13 Millionen Euro verbaut, die die Bundesvermögensanstalt aus den erzielten Verkaufserlösen finanzierte.

"Es ist eine perfekte Infrastruktur entstanden", resümierte Oberbürgermeister Thomas Jung heute bei einem Ortstermin. Daher sehe er auch der weiteren Vermarktung sehr optimistisch entgegen. "Der Golfpark ist sicher das Juwel unter den Gewerbegebieten in Fürth", so der Rathauschef. Von Anfang an sei er so konzipiert worden, dass 60 Prozent des Areals aus Grünflächen besteht. Bei der Vergabe habe man darauf geachtet, dass nur Betriebe und Dienstleister aus den Bereichen Medien, Sport, Freizeit und Forschung zum Zuge kommen und hochwertige Arbeitsplätze entstehen: "Unser Motto lautete Nachhaltigkeit vor Beliebigkeit – das wollen wir auch weiter durchhalten."

Laut OB sind aktuell 63 Prozent der für Gewerbe vorgesehenen Flächen belegt. Im Mittelpunkt steht das im Sommer 2013 in Betrieb genommene Entwicklungszentrum für Röntgentechnik (EZRT) des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen IIS, an dem rund 170 Wissenschaftler beschäftigt sind. Jung rechnet damit, dass in etwa fünf Jahren die Besiedelung abgeschlossen werden kann. Er schätzt, dass dann etwa 800 bis 1000 Menschen dort arbeiten.

Die Erschließung des Golfparks zählt zu den letzten Maßnahmen im Zuge der Umwandlung der früheren Militärflächen. "Als die US-Army zunächst 1995 und dann 1996 bekannt gab, Fürth zu verlassen, stand die Stadt vor einer Jahrhundertaufgabe", erinnerte sich Stadtbaurat Joachim Krauße. "20 Jahre später können wir nun hier Vollzug melden." 

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