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13.7.2015 - Umwelt

Neue Nachklärbecken in Betrieb genommen

Während derzeit an allen Ecken und Enden noch gewerkelt wird, um die Hauptkläranlage an der Erlanger Straße fit für die Zukunft zu machen, konnten Stadtbaurat Joachim Krauße und Betriebsleiter Herbert Belian dieser Tage für ein Großprojekt schon Vollzug vermelden: In den drei neuen Nachklärbecken mit einem Durchmesser von je 53 Metern wird mittels moderner Technik das bereits mechanisch und dann biologisch gereinigte Abwasser von Schlamm und Schwebstoffen getrennt. Eisensalze helfen zudem, Phosphat zu binden, das sonst die Flüsse überdüngen würde. Kurzgefasst sorgen die Nachklärbecken dafür, dass das Abwasser der Fürther Bevölkerung möglichst sauber in die Regnitz eingeleitet wird.

Drei neue Nachklärbecken sorgen mit moderner Technik dafür, dass das Abwasser der Fürther möglichst sauber in die Regnitz geleitet wird. Foto: Wunder

Drei neue Nachklärbecken sorgen mit moderner Technik dafür, dass das Abwasser der Fürther möglichst sauber in die Regnitz geleitet wird.
Foto: Wunder

Und nicht nur das: Auch möglichst wenig Geruchs- und Lärmbelästigung soll von den neuen Becken ausgehen. Erreicht wird das dadurch, dass das Abwasser die erste Reinigungsstufe der Kläranlage zuvor schon passiert hat und gesäubert wurde. Was in den Nachklärbecken ankommt, ist also bereits vergleichsweise rein. „Wir haben drei Meter Sichttiefe“, erklärt Belian, „durch diese klare Schicht dringt kein Geruch nach oben.“ Der abgesonderte Schlamm liegt am Boden des Beckens und wird unterirdisch abgesaugt - eine leise Angelegenheit.

18 Millionen Euro hat die Stadtentwässerung (StEF) für die drei Becken bezahlt. Finanziert wurden sie aus den Abwassergebühren der Fürther, aber auch der Zirndorfer, Obermichelbacher und Cadolzburger Bürgerinnen und Bürger, denn deren Kanäle hängen ebenfalls an der großen Kläranlage.

Die drei alten Klärbecken werden vermutlich in den kommenden Jahren abgerissen. Belian, Krauße und auch die zweite Werkleiterin Gabriele Müller gehen davon aus, dass weitere gesetzliche Richtlinien erfordern, auch Arzneimittelrückstände oder kleinste Plastikteile aus dem Abwasser zu filtern. „Dann müssen wir reagieren und brauchen Platz für neue Einrichtungen“, sagt Krauße.

 

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