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8.7.2015 - Bauprojekte

Rückschlag für neues Sportzentrum

Schlechte Nachrichten aus München: An der Technischen Universität haben Fachleute geprüft, ob Teile der Dachkonstruktion, die für die neue Sporthalle des Julius-Hirsch-Zentrums am Schießanger geplant ist, den Brandschutzbestimmungen entsprechen. Das Ergebnis fiel, wie nun Stadtbaurat Joachim Krauße berichtete, negativ aus. Im Klartext heißt das: So wie sich der Mannheimer Architekt Swen Brodkorb den Dachaufbau vorgestellt hat, kann er nicht realisiert werden.

Die geplante aufwändige Dachkonstruktion der neuen Sporthalle am Schießanger, die auf diesem Foto vom März diesen Jahres zu sehen ist und in dieser Form noch nicht realisiert wurde,  ist nicht genehmigt worden. Nun droht eine Hängepartie.  Foto: Luftbild Norbert Mittelsdorf, Hajo Dietz

Die geplante aufwändige Dachkonstruktion der neuen Sporthalle am Schießanger, die auf diesem Foto vom März dieses Jahres zu sehen ist und in dieser Form noch nicht realisiert wurde, ist nicht genehmigt worden. Nun droht eine Hängepartie. Foto: Luftbild Nürnberg, Hajo Dietz

Für den Baureferenten ein klassischer Fehler des Planers, der dafür hafte und nun in der Pflicht stehe, eine Alternativkonstruktion zu entwerfen, die "baureif" ist. "Der Architekt erhält von uns ein anwaltliches Schreiben, in dem er zu einer mangelfreien Bauausführung aufgefordert wird", erklärte Krauße. Auch wenn sich die Stadt keine Mitschuld geben kann, da das Baureferat nach Bekanntwerden der Probleme vor einem dreiviertel Jahr immer wieder einen Plan B von Brodkorb gefordert hat, sind die Konsequenzen der Misere fatal.

So können die bereits vergebenen Aufträge für Innenausbau und Verlegen des Sportbodens von den beauftragten Firmen nicht durchgeführt werden. Die Folge ist, dass die für den Schuljahresbeginn vorgesehene Eröffnung des neuen Sportkomplexes nicht zu halten ist und sich bis mindestens ins Frühjahr verzögert. "Derzeit wissen wir nicht, wann die Halle fertig sein wird", so der Stadtbaurat.

Wie schon häufiger berichtet, hat dies auch Auswirkungen auf den Bau der lang ersehnten neuen Feuerwache, die vis-à-vis auf dem Gelände der maroden MTV-Grundig-Halle entstehen soll. Die jedoch kann erst abgerissen werden, wenn das neue Julius-Hirsch-Zentrum in Betrieb geht. Ob vor diesem Hintergrund der für Frühjahr 2016 geplante Startschuss gehalten werden könne, müsse nun laut Krauße auch politisch diskutiert werden. Eine Möglichkeit wäre die alte Turnhalle trotzdem abzureißen und die betroffenen Schülerinnen und Schüler zu anderen Sportstätten zu transportieren. Die entstehenden Kosten müsste dann auch der Architekt tragen.

Darin liegt nach Stadtbaurat Krauße auch der Grund, warum man Brodkorb nicht den Auftrag für die Bauausführung entziehen könne: "Der Planer hat ein Recht auf Nachbesserung – verstoßen wir dagegen, entlassen wir ihn aus der Haftung."

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