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16.11.2016 - Umwelt

Engagement zum Wohle der Umwelt gewürdigt

Umweltschutz, eine schonende Energiepolitik und der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen zählen zu den primären Zielen der Fürther Stadtpolitik. Um diese langfristig umsetzen zu können, ist auch privates Engagement gefordert. Mit dem Umwelt- und Naturschutzpreis, der alle zwei Jahre für besondere Leistungen zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen, der Erhaltung und Verbesserung von Umweltbedingungen und der Verbesserung des Wohnumfeldes verliehen wird, honoriert die Stadt seit 1982 besonderen Einsatz in diesen Bereichen.

Die mit 1500 Euro dotierte Auszeichnung, die auch an mehrere Preisträger vergeben werden kann, ist dieser Tage von Oberbürgermeister Thomas Jung im Rathaus überreicht worden. Über 600 Euro darf sich das Repair Café, ein Angebot des Freiwilligen Zentrum Fürth freuen. Hierbei unterstützen Ehrenamtliche alle zwei Monate Hilfesuchende bei der Reparatur von defekten Elektrogeräten oder helfen Ersatzteile zu beschaffen. Ziel ist es, Abfall zu vermeiden und die Ressourcenverschwendung zu minimieren.

Umwelt- und Naturschutzpreis

Hans Ammon, Doris Schapher, OB Thomas Jung. Monika Schelenz (Lebensmittel-FAIR-Teiler), Eva Göttlein (Projektagentur Göttlein) und Stadträtin Waltraud Galaske bei der Übergabe des Umwelt- und Naturschutzpreises 2015/16. Foto: Gaßner

Mit 300 Euro bedachte das Preisgericht die im vergangenen Jahr gestartete Aktion „Lebensmittel FAIR-Teiler“. Monika Schelenz und ihre Mitstreiter setzen ähnlich wie das Repair-Café darauf, die Abfallflut zu reduzieren. Noch genießbare Lebensmittel wie Backwaren, Obst, Gemüse oder Konserven werden in einem Regal im Hof der Diakonie in der Königswarterstraße angeboten und können kostenlos von jedermann abgeholt werden.

Für ihren Einsatz zum Wohle der Schmetterlinge am Solarberg hat Doris Schapher eine Anerkennung verbunden mit 300 Euro Geldprämie erhalten. Durch ihre gezielte und beschütze Aufzucht konnte der Bestand des Schwalbenschwanzfalters, der auf der Roten Liste steht, gesichert werden.

Ebenfalls 300 Euro gehen an die Projektagentur Göttlein für den Bau von Hochbeeten unter anderem an Schulen. Seit 2012 konnten an 21 Einrichtungen 32 mobile Gärten und drei Urban-Gardening-Projekte realisiert werden, die Kindern und Jugendlichen einen niederschwelligen Zugang zu gesunden Lebensmitteln und Ernährung ermöglichen.

Für die Gestaltung des Märchen- und Geisterwegs im Stadtwald und einem entsprechendem Faltblatt, das bei Kindergärten und Schulen sehr beliebt ist, erhielt der ehrenamtlich engagierte Fürther Hans Ammon eine Anerkennung.

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