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11.11.2016 - Stadtnachricht

Zukunft für den historischen Lokschuppen

Es ist die langersehnte Nachricht für alle Eisenbahnfreunde in der Region und für die Denkmalstadt Fürth: Die Zukunft des historischen Lokschuppens in der Nähe der Stadtgrenze zu Nürnberg ist gesichert. Neuer Eigentümer des im Jahr 1860 erbauten Gebäudes samt Schmiede und nachträglich errichtetem Wohn- und Werkstattanbau ist der Unternehmer Michael Peter. Für das Baudenkmal, das zu den ältesten der deutschen Eisenbahngeschichte zählt, engagiert er sich als Privatperson, wie er dieser Tage bei einem Vor-Ort-Termin bekanntgegeben hat.

Damit endet die jahrelange Hängepartie um den Erhalt des Lokschuppens, dessen maroder Zustand bereits seit 2006 die Gerichte beschäftigt. Der bisherige Eigentümer, der Immobilienentwickler Aurelis, wollte sich weder um den Unterhalt bzw. eine dringend notwendige Notsanierung der verfallenen Dachkonstruktion kümmern, geschweige denn um die Instandsetzung des im neoklassizistischen Stil erbauten Ensembles, wie es die Stadt 2008 per Verfügung von dem Bahn-Tochterunternehmen forderte. Auch Stadtheimatpflegerin Karin Jungkunz setzte sich ebenfalls wie ihre Amtsvorgänger für den Erhalt des bedeutenden Eisenbahndenkmals ein und freut sich mit Oberbürgermeister Thomas Jung, dass der historische Lokschuppen als wichtiges Zeugnis deutscher Eisenbahngeschichte gerettet ist.

 

Zukunft des Lokschuppens gesichert. Foto: Gaßner

Die Zukunft des Lokschuppens an der Stadtgrenze zu Nürnberg ist gesichert. Foto: Gaßner

Die Sanierung will nun Peter in Angriff nehmen. Er schätzt, dass sie zwei Jahre dauern werde. Wann genau der Startschuss erfolgt, oder ob zunächst eine Absicherung den weiteren Verfall des Baudenkmals verhindern soll, könne er aber noch nicht konkret sagen, da letzte Untersuchungen liefen. Wie das Gebäude mit seinen rund 350 Quadratmetern genutzt werden soll, steht ebenfalls noch in den Sternen.

Was aber bereits bekannt ist: Der historische Lokschuppen soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In welcher Form, werde sich erst in Zukunft zeigen, wenn die angrenzenden Flächen, die die P&P Gruppe von der Deutschen Bahn und Aurelis erworben hat, bebaut werden. Auf 30 000 Quadratmetern sollen auf dem angrenzenden Areal ab 2018 sukzessive neben Wohnraum für Studenten, Büro- und Gewerbefläche entstehen, wie Alexander Faust, Geschäftsführer der P&P-Gruppe, berichtete.

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