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20.2.2018 - Stadtnachricht

Bella-Rosenkranz-Straße eingeweiht

Die Adolf-Schwammberger-Straße unweit des Rathauses ist Geschichte. Recherchen von Stadtrat Kamran Salimi hatten ergeben, dass der frühere Fürther Stadtarchivar ein durch und durch überzeugter Antisemit und Anhänger des Nazi-Regimes war. Schwammberger war 1975 gestorben; 1980 wurde die Straße nach ihm benannt.

Bella Rosenkranz war engagierte, resolute, oftmals auch kritische Bürgerin und ihrer Heimatstadt Fürth eng verbunden.
Foto: Stadt Fürth, Kramer

Jetzt hat der Stadtrat beschlossen, die Straße nach Bella Rosenkranz zu benennen, die 2017 mit 95 Jahren gestorben ist.

Sie wurde 1921 in Fürth geboren und hatte wegen ihres jüdischen Glaubens schreckliche Zeiten zu durchleben. 1961 kehrte Bella Rosenkranz in die Kleeblattstadt zurück, half beim Wiederaufbau der Israelitischen Kultusgemeinde und war bis zu ihrem Tod im April 2017 eine engagierte, starke und gerechtigkeitsliebende Persönlichkeit. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt war eines der ältesten Mitglieder der hiesigen jüdischen Gemeinde durch ihre Autobiographie "Bella – Odyssee einer Fürtherin in der Sowjetunion". Als Zeitzeugin berichtete Bella Rosenkranz zudem viele Jahre mit großem Engagement vor Schulklassen über den Terror des Nazi-Regimes, unter dem auch sie massiv leiden musste.

 

 

 

 

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