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22.8.2018 - Bauprojekte

Neubau für innovative Unternehmen entsteht

In der Gebhardtstraße entlang des ehemaligen Güterbahnhofgeländes werden die letzten Baulücken geschlossen. An der Ecke zur Jakobinenstraße ist jetzt auf einem rund 2600 Quadratmeter großen Areal der Grundstein für ein neues Expertenhaus als „Heimat für innovative Unternehmen“ gelegt worden.

An der Ecke Gebhardtstraße und Jakobinenstraße entsteht der innovative Neubau mit Büros und Reinraumlaboren. Foto: Ebersberger

Bauherr Jochen Schreier, der sein Projekt schlicht und einfach „GS28“ (Gebhardtstraße 28) taufte, ist in Fürth längst kein Unbekannter. Der Pharmazeut eröffnete 1994 die EuromedClinic sowie das Hotel Pyramide, gab mit seiner Idee eines Schnabuliermarktes vor wenigen Jahren den Anstoß für den Wochenmarkt an der Adenaueranlage und baute unter dem Kürzel ABF die von seiner Frau Marianne 1977 gegründete Apotheke Breitscheidstraße zu einem der führenden medizinisch-pharmazeutischen Unternehmen in der Region mit derzeit rund 150 Beschäftigten aus.

Dieses wird auch den Hauptteil der knapp 5500 Quadratmeter großen Nutzfläche im GS28 mit Büros, Lager und Reinraumlaboren belegen. Dazu sollen weitere innovative Firmen aus den Bereichen Digitalisierung und Informationstechnologie in dem aus zwei miteinander verbundenen, siebenstöckigen Türmen bestehenden Neubau einziehen. Das markante Gebäude soll gleichermaßen „Zukunftsschmiede“ und „Stadtoase“ sein, erklärte Schreier im Rahmen der Grundsteinlegung.

Und so entsteht an einem „exorbitant wichtigen Standort“ in Fürth kein nüchterner Zweckbau, sondern „was Gescheites, was Nachhaltiges“, lobte Oberbürgermeister Thomas Jung das Konzept, das mit Dachbegrünungen, mit überwiegend heimischen Pflanzen bewachsenen Außenanlagen (Piazza), Insektenhotels und gar einem Biotop für Eidechsen die Natur in den städtischen Alltag bringen soll, so der hehre Anspruch Schreiers.

Die Fronten des Neubaus werden zudem auf Energieeffizienz und der optimalen Nutzung von Naturlicht ausgerichtet. Als Reminiszenz an das frühere Bahngelände werden auch Schotter, Klinker, Bahnschwellen und Schienen ins Gestaltungskonzept eingebunden. Eine farbenfrohe Skulptur des niederländischen Künstlers John Breed soll die Aufenthaltsqualität auf der mit modernen Sitzgelegenheiten ausgestatteten Piazza zusätzlich steigern.

Knapp 20 Millionen Euro investieren Jochen und Marianne Schreier in das innovative Projekt mit „höchstem ökologischen Anspruch“ (OB Jung), das Anfang 2020 fertiggestellt sein soll.

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