06.11.2018 - Bauprojekte
Mehr Aufenthaltsqualität in der Innenstadt

Im Festjahr "200 Jahre eigenständig" hat die Stadt mehrere nachhaltige Projekte umgesetzt oder in die Wege geleitet. Eines davon: die Umgestaltung rund um den Neubau des Jüdischen Museums, der zukünftig als Jean-Mandel-Platz mit Bäumen und Bänken das Umfeld optisch aufwertet und für mehr Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum sorgt.

Jean-Mandel-Platz

Bänke und Hocher laden auf dem Jean-Mandel-Platz zum Verweilen ein. Mehr Grün soll das Areal zudem optisch weiter aufwerten. Foto: Gaßner

Auch die angrenzende Helmstraße wurde in den vergangenen Monaten auf Vordermann gebracht, um das Gesamtbild abzurunden. Rund 660 000 Euro hat die Baumaßnahme gekostet, die aber bestens investiert sind. "Hier ist ein wunderbarer, urbaner Platz mitten in der Stadt entstanden", bestätigte Oberbürgermeister Thomas Jung bei der offiziellen Einweihung. Dass das Areal rund um den Anbau nach dem ersten Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde in Fürth nach 1945 benannt wurde, freute vor allem Museumsleiterin Daniela Eisenstein: "Er war der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort". Ohne ihn hätte sich der Wiederaufbau der hiesigen Gemeinde nicht so positiv entwickelt, lobte Eisenstein die Lebensleistung des 1974 verstorbenen Fürthers.   

Bänke und Hocker laden auf dem Jean-Mandel-Platz zum Verweilen ein. Mehr Grün soll das Areal zudem optisch weiter aufwerten.

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