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28.3.2018 - Bauprojekte

Urteilsbegründung zum S-Bahn-Verschwenk

Am 9. November 2017 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den von der Stadt Fürth bekämpften und von der Deutschen Bahn (DB) favorisierten S-Bahn-Verschwenk durch Teile des Knoblauchslands gekippt.  Nun liegt die schriftliche Urteilsbegründung vor. Nach deren ausführlichem Studium zeigt sich Oberbürgermeister Thomas Jung sehr zuversichtlich. Das Bundesverwaltungsgericht habe „erhebliche Fehler der Bahn aufgezeigt, die ein neue Abwägung erfordern.“

Diese Grafik zeigt den von der Deutschen Bahn geplanten und von der Stadt Fürth abgelehnten Verschwenk der neuen S-Bahn-Linie ins Knoblauchsland. Grafik: Baureferat der Stadt Fürth

Diese Grafik zeigt den von der Deutschen Bahn geplanten und von der Stadt Fürth abgelehnten Verschwenk der neuen S-Bahn-Linie ins Knoblauchsland. Grafik: Baureferat der Stadt Fürth

Dabei fallen zugunsten der Bestandstrasse neben verschiedenen artenschutzrechtlichen Themen, zum Beispiel Kiebitz, Brutvögel, Fledermäuse und Zauneidechse betreffend, vor allem folgende Punkte ins Gewicht:

  1. Die Kulturlandschaft Knoblauchsland bleibt erhalten. Das wurde bislang von der DB nicht berücksichtigt.
  2. Ebenfalls von der Bahn nicht berücksichtigt: Die Zerschneidewirkung der Verschwenktrasse, die verheerende Auswirkungen auf die Ökosysteme hätte.
  3. Die Kosten-/Nutzenfaktorberechnungen der DB sind sowohl für die Bestands- wie auch die Verschwenktrasse falsch. Das Gericht geht davon aus, das – bei korrekter Berechnung - der Faktor für den Verschwenk deutlich sinken und für die Bestandstrasse deutlich steigen kann.

Würdigt man diese drei Aspekte nochmals neu, wird sich das Abwicklungspendel laut OB eindeutig auf die Bestandstrasse ausrichten. Jung ist deshalb sehr zuversichtlich und sieht einer erneuten Prüfung beider Trassen „optimistisch und gelassen“ entgegen. Dabei erwartet er neben der gründlichen Aufarbeitung der vom Gericht aufgezeigten Fehler auch schnelle Ergebnisse, damit möglichst rasch eine gute und zuverlässige S-Bahn-Verbindung für die Region realisiert werden kann.

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