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29.5.2020 - Stadtnachricht

Ein echtes Kleinod in guten Händen

Lange Jahre lag das Areal an der Wolfsgrubermühle – idyllisch an der Pegnitz gelegen – im Dornröschenschlaf. Vor zwei Jahren sicherte sich die Stadt das Gelände und stellte im Dezember 2018 die ersten Pläne für die Nutzung der Fläche vor: so soll hier der Neubau für das Heinrich-Schliemann-Gymnasium entstehen. Einen Teil des ehemaligen Mühlenkomplexes verkaufte die Stadt an die Wolfsgruber GmbH, die in dem markanten Backsteingebäude ein Hotel errichten will.

Heute stellten Oberbürgermeister Thomas Jung und Wirtschaftsreferent Horst Müller die Investoren vor: Hinter der GmbH stehen die Unternehmensfamilie Grimmer, die bereits Inhaber des Wasserkraftwerks ist, Malte Iversen und Philipp Streng, der für seine Liebe für denkmalgeschützte Gebäude bekannt ist. Der Unternehmen hat bereits in der Vergangenheit unter anderem die Malzböden und das Gasthaus „Grüner Baum“ aufwendig und detailgetreu saniert. Aktuell revitalisiert er das Bahnhofsgebäude.

Hotelpläne Wolfsgrubermühle

Kein 0815-Projekt: Die Wolfsgrubermühle soll als Hotel umgebaut werden. Zudem ist Gastronomie geplant. Foto: Gaßner

„Es ist ein Glücksfall für die Stadt, dass Philipp Streng nun auch bei der Sanierung der Wolfsgrubermühle mit dabei ist“, freuen sich Jung und Müller. Sei doch die Entwicklung des eindrucksvollen Gebäudes und Anbauten ein Herzensprojekt von ihnen beiden. „Es gab viele Interessenten in der Vergangenheit, aber Größenordnung und Aufwand schreckte alle ab“, so der OB.

Wann genau der Startschuss für den Umbau des seit den 1960er Jahre leer stehenden markanten Gebäudes fallen soll, steht noch in den Sternen. Streng machte jedoch wenig Hoffnung, dass es vor 2022 losgehen könnte. Denn erst mal sind Statiker gefragt und auch wie und ob das Wasserkraftwerk in die Planungen eingebunden werden kann, ist noch unklar.

Sicher jedoch ist, dass der ehemalige Mühlenkomplex als Hotel mit rund 100 Betten genutzt werden soll. Mit traumhaften Blick in die Pegnitzauen handle es sich hier nicht um ein „0815-Projekt“, bringt es Müller auf den Punkt. Zudem startet die Stadt einen Ideenwettbewerb, wie das gesamte Umfeld mit dem Neubau des Heinrich-Schliemann-Gymnaisums, der Neugestaltung des Helmplatzes und einer kleineren Version einer Uferpromenade sich städtebaulich in Zukunft präsentieren kann.

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