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9.7.2020 - Bauprojekte

Hallplatz mit neuem Gesicht

„Mehr Grün, mehr Bänke, weniger Autos, mehr Aufenthaltsqualität“, so fasste Baureferentin Christine Lippert die Neugestaltung des Hallplatzes zusammen. Nach Fertigstellung des Franz-Josef-Strauß-Platzes vor dem Amtsgericht sind nun auch die Arbeiten vor der Kirche Zu Unserer Lieben Frau abgeschlossen. Auch wenn die Bepflanzung der anschließenden Grünanlage im Herbst noch ansteht, wurde der Platz nun „offiziell der Fürther Bevölkerung übergeben“, wie Lippert sagte.

Für den Vorplatz der Kirche Zu Unserer Lieben Frau griffen die Planer die Architektur des Gebäudes auf. Foto: Birner

Sie erläuterte auch die Idee der städtebaulichen Aufwertung: „Wir wollten den Raum neu fassen und die Individualität der einzelnen Gebäude wie Stadttheater, Amtsgericht und Kirche durch einen jeweils eigenen Vorplatz unterstreichen, der die Bedeutung und die Architektur des Bauwerkes hervorhebt.“ Diese Platzfolge sei in eine einheitlich gepflasterte Gesamtfläche eingebettet, die einen übergeordneten Zusammenhang schaffe und die einzelnen Elemente verbinde.

Schönes Detail: Der Kirchenvorplatz hat eine Oberflächengestaltung erhalten, die das Raster aus der Architektur des Gebäudes aufgreift und in Form einer Bänderung auf der Pflasterfläche fortsetzt. Pfarrer Wolfgang Elpelt zeigte sich vor allem von der Offenheit des Bereiches begeistert: „Es ist wirklich schön geworden, denn es ist ein Ort zum Wohlfühlen und Luftholen.“

Der gesamte Platz, erläuterte Lippert weiter, erhielt ein Blindenleitsystem, die Bushaltestelle an der Königstraße wurde barrierefrei ausgebaut. Die Beleuchtung werde noch mittels LED Fassadenstrahler am Amtsgericht und vier Lichtstelen in der Grünfläche nördlich der Alexanderstraße neugestaltet.

Die Ausbaukosten liegen bei zirka zwei Millionen Euro. Das Projekt wurde mit Mitteln des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ gefördert.

Tiefbauamtsleiter Hans Pösl warf noch einen Blick in die Zukunft: „Nun geht es ab Ende 2020 in drei Bauabschnitten mit der Neugestaltung der Hallstraße und dem Theatervorplatz weiter.“ Auch der Ausbau der Königstraße stehe noch auf der Agenda der Stadt. „Es ist noch viel zu tun – aber, wenn wir fertig sind wird man den Zug um Zug aufgewerteten Innenstadtbereich auf Fotos von vor fünf Jahren nicht mehr erkennen können“, versprach Lippert. 

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