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17.7.2020 - Stadtnachricht

Start für die größte Innenstadt-Baustelle

Es zählt zu einer der letzten großen Brachflächen in der Fürther Innenstadt: Das rund 37 000 Quadratmeter große Areal zwischen der Hornschuchpromenade und der Bahnlinie, auf dem sich unter anderem bis 2017 ein Recyclinghof befand und der 1860 errichtete historische Lokschuppen steht. Doch schon bald soll sich das Gelände mit ganz neuem Gesicht präsentieren und unter dem Namen „Hornschuch-Campus“ Platz für Wohnungen, Arbeitsplätze und Forschungseinrichtungen bieten.

Heute stellte Michael Peter, Geschäftsführer der P&P-Gruppe, die das Grundstück 2018 erwarb, gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Jung und Baureferentin Christine Lippert die Nutzungspläne vor. „Hier handelt es sich um 1-a-Lage, die geradezu nach Entwicklung schreit“, so der OB. Und tatsächlich wird hier ein besonders hochwertiges Projekt in Angriff genommen. Vorgabe der Stadt: Die Schaffung von weiteren Arbeitsplätzen als Schwerpunktthema. „Aktuell haben wir 46 000 in der Stadt und weitere 1000 sollen hier entstehen“, kündigt der OB an. Neben Büro-und Gewerbeflächen sind zudem 180 Wohnungen für Studierende und ein Hotel mit 120 Betten geplant.

Hornschuch-Campus

Die Treppenhäuser für das Parkhaus stehen schon. Weitere Details über das Hornschuch-Campus stellten heute Michael Peter, Geschäftsführer der P&P Gruppe (li.) und OB Thomas Jung vor. Foto: Gaßner

 

Aber nicht nur den wirtschaftlichen, sondern auch den ökologischen Aspekt rückt die P&P-Gruppe an dieser Stelle in den Vordergrund. So werden alle Gebäudedächer durchgehend begrünt, das Parkhaus, für das bereits die beiden Treppenhäuser errichtet sind, wird an beiden Fassaden bepflanzt.  „Ökologisch wertvoll“, bringt es Lippert auf den Punkt und macht deutlich, wie überzeugt die Stadt vom Projekt „Hornschuch-Campus“ ist. „Besser geht es an dieser Stelle nicht“, so die Baureferentin.

Hornschuch-Campus

Im ersten Bauabschnitt Richtung Jakobinenstraße entstehen Gewerbeflächen, das Hotel und 180 Wohnungen für Studierende. Foto: Gaßner

Doch bevor das Bauvorhaben startet, steht die Erschließung des Areals als urbanes Gebiet – also für Wohnen und Gewerbe – an.  Lange habe man an dem Bebauungsplan gefeilt, so Peter und Lippert. „Wir haben hier eine ganz besondere Gemengelage, die wir in dieser Form noch nie bei einer Erschließung hatten“, so der P&P-Chef. Altlasten im Boden, Erhalt und Nutzung des historischen Lokschuppens, der Ankauf des fast vier Hektar großen Geländes, das sich in den Händen von zwei Eigentürmern befand und nicht zuletzt das fehlende Wasserrecht, stellten Bauträger und Stadtverwaltung immer wieder vor große Herausforderungen.

Rund 180 Millionen Euro investiert die P&P-Gruppe in das Mammut-Vorhaben und setzt damit ein klares Zeichen. „Wer so viel Geld einbringt, der hat Vertrauen in das Projekt und Vertrauen in den Standort“, so OB Jung.

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