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27.5.2020 - Bauprojekte

Vom lästigen Schandfleck zum echten Hingucker

Jahrzehntelang stand das unter Denkmalschutz stehende Haus an prominenter städtebaulicher Stelle – mitten im Ortskern von Burgfarrnbach – leer. Schlimmer noch: Es zerfiel vor sich hin. „Es war wirklich ein Schandfleck und hat alle Menschen im Ortsteil geärgert“, weiß Oberbürgermeister Thomas Jung. Umso dankbarer zeigte er sich bei einem Pressetermin in eben jenem Gebäude aus dem Jahr 1720, das nun innen und außen aufwändig kernsaniert in neuem Glanz erstrahlt. „Das war eine echte Rettung vor dem endgültigen Untergang“, sagte er in Richtung Karin Lackner, der verantwortlichen Planerin und Bauleiterin vom Architekturbüro Lackner und Roth.

45 Hortkinder finden in dem historischen Gebäude aus dem Jahr 1720 ab dem neuen Schuljahr ein Domizil. Foto: Wunder

„Da waren gute Nerven gefragt“, verriet die Angesprochene unumwunden. „Das Gebäude war von Pilzen, Fäulnis und Insekten befallen, die Bausubstanz in einem schlimmen Zustand, der größte Teil des Fachwerks extrem geschädigt und nicht mehr zu retten“, erläuterte sie. Kaum zu glauben, betritt man nun die liebevoll bis ins Detail renovierten Räume.

Im Sommer 2017 hatte die Firma wohnfürth, eine Tochter der städtischen Wohnungsbaugenossenschaft WBG, das heruntergekommene Eckhaus samt Nebengebäude erworben. Aufgrund der großen Zerstörungen kam es zu Verzögerungen und höheren Baukosten, „sodass wir mit einer Gesamtinvestition von 2,5 Millionen Euro das Projekt abgeschlossen haben“, wie Geschäftsführer Rolf Perlhofer erläuterte.

Auch Carl Friedrich Eckart ist begeistert. Er hat im Rahmen seiner Stiftung das Gebäude von der wohnfürth erworben und stellt es der Stadt „mindestens 25 Jahre mietfrei zur Verfügung.“ Der in der Kleeblattstadt als großzügiger Spender bekannte Mäzen – Stichworte Skater-Park und Innenstadtvolksbücherei – betonte, dass „das Invest sich zu 100 Prozent mit der Satzung meiner Stiftung deckt, die die Unterstützung der Jugend vorsieht.“ Denn ab dem neuen Schuljahr sollen in dem historischen Gebäude 45 Mädchen und Jungen einen Hortplatz finden. „Hier werden die Kinder ihre helle Freude haben“, ist Eckart überzeugt.

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