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15.12.2006 - Solarstadt

Solarstadt Fürth weiter auf dem Vormarsch

Zum Ende des Jahres kann die Kleeblattstadt mit einem bundesweit einzigartigen Projekt aufwarten: dem Solarwall im Golfpark.

Dann geht eine Fotovoltaikanlage ans Netz, die mit mindestens einem Megawatt genauso viel oder sogar mehr Strom produziert wie der Solarberg. So gelingt es, die Spitzenposition Fürths in diesem Bereich in Bayern und Deutschland weiter auszubauen.

Bis Ende des Jahres geht mit dem Solarwall des Golfclubs eine deutschlandweit einmalige Anlage ans Netz.

Foto: Mittelsdorf

Etwa 6500 Solarmodule werden derzeit auf den Wall, der sich auf einer Länge von etwa 800 Metern durch den früheren Flugplatz Atzenhof zieht, montiert. Eigentümer ist der 1. Golfclub Fürth, der die Fläche vermietet und laut Präsident Conny Wagner die Einkünfte in die Renovierung des Clubhauses stecken will. Für die Finanzierung der fünf Millionen teuren Anlage sorgen die KarstadtQuelle-Versicherungen, für die Investitionen in Solaranlagen inzwischen eine wichtige Kapitalanlage geworden sind, wie ein Sprecher betonte. Es winken gute Renditen auf Grund des erneuerbaren Energiegesetzes (EEG).

Den Bau der in dieser Form beispielhaften Einrichtung hat die inzwischen börsennotierte Firma sunline AG übernommen. Sie war bereits unter den Namen GWU Solar für die Realisierung des Solarbergs verantwortlich, der in ganz Europa für Beachtung sorgte.

Auch im Jubiläumsjahr 2007 wollen Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und der Solarbeauftragte Johann Gerdenitsch weiter auf die Nutzung von Sonnenenergie setzen und dabei vor allem Industriebetriebe gewinnen. "Dort stehen noch etwa 200 000 Quadratmeter Dachfläche und damit etwa acht Megawatt Strom zur Nutzung zur Verfügung", machte das Stadtoberhaupt bei einem Ortstermin in Atzenhof seine Zielsetzung, Deutschlands Solarstadt Nummer Eins zu werden, deutlich.

Bei der Solarenergie gebe es, so Jung, nur Gewinner: die Investoren, die mit einer hohen Rendite rechnen können, den Arbeitsmarkt, da immer mehr Beschäftigungsmöglichkeiten entstehen, und die Umwelt, die von der Verminderung des CO2-Ausstoßes profitiere.

Besonderes Augenmerk wollen das Stadtoberhaupt und der Solarbeauftragte in Zukunft auch auf Solarthermie-Anlagen für Heizungen legen, da in diesem Bereich noch Defizite bestehen. Die noch nicht zufrieden stellende Anzahl verhindert nämlich im Augenblick, dass Fürth in ganz Deutschland führend bei der Nutzung der Sonnenenergie ist. Nach der Inbetriebnahme des Solarwalls können in der Kleeblattstadt theoretisch etwa 1300 Haushalt mit Solarstrom versorgt werden.

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