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13.12.2007 - Verkehr

Endstation Hardhöhe ist erreicht

Die U-Bahn hat die Hardhöhe erreicht und damit die sechste und letzte Station auf dem Fürther Stadtgebiet. Ein Grund zum Feiern, fanden mehrere tausend Schaulustige, die ungeduldig auf die erste Fahrt in Richtung Stadtmitte warteten. Von 15 auf vier Minuten verkürzt sich die Fahrzeit vom bevölkerungsstärksten Stadtteil bis in die Innenstadt. Ein Meilenstein in Sachen Öffentlicher Personen Nahverkehr in Fürth.

VAG-Vorstandsvorsitzender Dombrowsky, Staatssekretär Dr. Lütke-Daldrup, infra-Chef Dr. Partheimüller, OB Dr. Jung, Christkind Lisa Lehmann und Staatsminister Dr. Söder (v. li.)

Foto: Mittelsdorf

Zahlreiche Ehrengäste wie Staatssekretär Dr. Engelbert Lütke-Daldrup vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, VAG- Vorstandsvorsitzender Herbert Dombrowsky und Bayerns Europaminister Dr. Markus Söder ließen es sich zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, infra-Chef Dr. Hans Partheimüller und dem Christkind nicht nehmen, die Vorteile des umweltfreundlichen und sicheren Verkehrsmittels herauszustellen und ein Band zur Eröffnung der U-Bahnstation zu durchschneiden.

Das Fürther Stadtoberhaupt, das einmal mehr betonte, dass der Weiterbau in Richtung Westen erfolgen musste, nachdem das Verkehrsmittel das Rathaus und die Stadthalle erreicht hatte, freute sich auch, dass nach fast genau 30 Jahren der Schlusspunkt in Sachen U-Bahn-Bau in Fürth nun erreicht ist. Den Anwohnern auf der Hardhöhe dankte Jung für die Geduld bei den umfangreichen Bauarbeiten, die mit zahlreichen Behinderungen und Unannehmlichkeiten verbunden waren. Ein besonderes Lob sprach er der Projektleitung um Manfred Pirkl und Leonhard Rückert aus, denen es gelang, die geplanten Kosten von rund 41 Millionen Euro um fast 10 Millionen zu unterschreiten.

Guanni Dong, die extra aus China anreiste, in dem von ihr mit Spiegeln gestalteten U-Bahnhof.

Foto: Mittelsdorf

Die Finanzierung des letzten Bauabschnitts erfolgte zu 90 Prozent von Bund und Land sowie durch den Eigenanteil der infra fürth verkehr GmbH, der etwa 7 Millionen Euro betrug. Lütke-Daldrup lobte Fürth als kleinste Großstadt der Welt mit U-Bahn und bezeichnete die Aufwendung der Fördermittel als sinnvolle Investition in die Zukunft der Kleeblattstadt. Söder hingegen stichelte etwas und sprach von einer „Verkehrsachse, die der Völkerverständigung dient“ - nämlich zwischen Nürnberg und Fürth.

Auf großes Lob stieß die Gestaltung des U-Bahnhofs Hardhöhe, die einmal mehr bei einem Design-Projekt der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg entwickelt wurde. Der Siegerentwurf stammt von der Chinesin Guanni Dong, die bis 2006 an der Nürnberger Schule studierte. Sie hatte die Idee die Fürther Tradition der Spiegelindustrie aufzugreifen. 420 an den Wänden angebrachte, aber schräg nach oben weisende Spiegelelemente  sorgen im Verbund mit an der Decke angebrachten, nicht sichtbaren Farbmustern dafür, dass sich die Fahrgäste nicht sehen und stattdessen verschiedene Motive in kräftigen, heiteren Farben dargestellt werden. Je nach Standpunkt verändern sich die Spiegelbilder.

Auch das Umfeld des Bahnhofs hat von den Bauarbeiten profitiert. So wurde bei der Oberflächengestaltung auf viel Natur gesetzt. Die Soldner- und Komotauer Straße erhielten ein neues Gesicht. Die Geschäftsleute, die drei Jahre Beeinträchtigungen hinnehmen mussten, zeigten sich zuversichtlich, dass sie nun von den neuen Möglichkeiten, die die U-Bahn bringt profitieren.

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