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9.10.2007 - Tourismus

Qualität übertrifft Erwartungen

Jetzt ist es so gut wie amtlich: das Fürther Thermalwasser, das ab 27. Oktober im Fürthermare sprudelt, erfüllt hinsichtlich Qualität und Mineralisation höchste Erwartungen. Eine Nachricht, die der städtische Heilquellenbeauftragte und Liegenschaftsamtleiter Rudolf Brand und der Geologe Dr. Wolfgang Bauer dieser Tage im Foyer des neuen Thermalbades bekannt gaben. Im Zuge des Verfahrens zur Anerkennung als staatliche Heilquelle hat Prof. Dr. Jürgen Kleinschmidt, Leiter der Forschungsaußenstelle des Instituts für Gesundheits- und Rehabilitationswissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München, das kostbare Nass untersucht und ist in einem Gutachten zu einem überaus positiven Ergebnis gekommen.

Heilquellenbeauftragter Rudolf Brand, Geologe Dr. Wolfgang Bauer und infra-Chef Dr. Hans Partheimüller (v. li.) kosten das Heilwasser der Kleeblatt-quelle.

Foto: Mittelsdorf

Danach dient die Kleeblattquelle – wie sie von Brand bezeichnet wird – nicht nur zur Entspannung und Erholung, sondern hilft auch bei Erkrankungen. Besondere Heilerfolge sind bei Rheuma-Leiden sowie bei entzündlichen Gelenk-, Muskel-, Bindegewebs-  und Wirbelsäulenbeschwerden zu erwarten.

Darüber hinaus kann das Wasser sehr gut für Nachbehandlungen von Sportverletzungen und Operationen am Stütz- und Bewegungsapparat eingesetzt werden.

Die Analyse bestätigt damit die Einschätzung, die schon 1938 vorherrschte, wonach das Fürther Thermalwasser eine „einzigartige Stellung unter den deutschen Kochsalzquellen“ innehabe. Durchaus vergleichbar ist die Qualität der 2004 erbohrten Kleeblattquelle nach Auskunft von Brand mit der des berühmten Bad Kissinger Brunnens „Rakoszy und Pandur“.

Insgesamt verfügt die Stadt jetzt über vier Thermalquellen. Neben der am Scherbsgraben zählen die König-Ludwig-Quelle I in der Uferstadt, die 1935 erbohrte Espanquelle in der „Kleinen Mainau“ und die „Gustav-Adolf-Quelle“ in Weikershof dazu.

Ein großer Schatz, der lange unbeachtet geblieben ist und nun zur Freude von Rudolf Brand –er engagiert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten für die Nutzung des Heilwassers – endlich eine sinnvolle Verwendung findet. Am 27. Oktober gehe für ihn, so der Projektbeauftragte, mit der Eröffnung des Fürthermare ein Traum in Erfüllung. Endlich werde an die erfolgreiche Geschichte des Kur- und Heilbadbetriebs vor dem Ersten Weltkrieg angeknüpft. Ein schöneres Geschenk zum 1000. Geburtstag Fürths kann es seiner Ansicht nicht geben.

 

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