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28.2.2007 - Bauprojekte

Schandfleck soll Wohnungen weichen

Für Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung zählt das in den vergangenen Jahren immer mehr he-runtergekommene Gelände des früher in Fürth beheimateten Autorennbahnenherstellers Carrera zu den schlimmsten Schandflecken der Stadt. Das hat nun ein Ende. Denn an dem Ort, wo bis 1991 das beliebte Spielzeug für Kinder produziert wurde, soll attraktiver Wohnraum entstehen und – wie Jung formulierte – die Südstadt als Wohnstandort weiter gestärkt werden.

Ortstermin mit Oberbürger-meister Dr. Thomas Jung (li.) und Stadtbaurat Joachim Krauße (re.): das ehemalige Carrera-Gebäude soll bald Lofts und attraktive Wohnungen beherbergen.

Foto: Mittelsdorf

Das in der Kleeblattstadt ansässige und durch die Sanierung und Umwandlung mehrerer Gebäude – Beispiele sind das ehemalige Schulhaus in der Ottostraße oder der Kopfbau der ehemaligen William-O'Darby-Kaserne – bekannte Unternehmen P&P Wohnbau Bayern (P&P) hat die Industrie-brache erworben. Ziel ist, etwa 150 Lofts, Wohnungen und Penthäuser zu schaffen. Da noch die Nachbarn beteiligt werden müssen, hat das Baureferat einen Vorbescheid erteilt. Geht alles glatt, kann nach Auskunft von Stadtbaurat Joachim Krauße im April der endgültige Baubescheid erteilt werden.

Derzeit schaffen zahlreiche Arbeiter alte Rohre und Elektroschrott aus dem Gebäude, um den Umbau vorzubereiten. Bei einem Ortstermin betonten Jung und Krauße, dass die mehrfach preisgekrönte Umwandlung des früheren, in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Kasernenareals die dringende Notwendigkeit einer Aufwertung der Industrie-brache einmal mehr verdeutlicht habe. Da eine Gewerbeansiedlung scheiterte und großflächiger Einzelhandel zum Schutz der Innenstadt abgelehnt wurde, biete sich ein Wohngebiet an. Dadurch werde, so Jung, das gesamte Umfeld städtebaulich aufgewertet und die Südstadt gewinne weiter an Anziehungskraft.

„Da das Gelände nach Süden ausgerichtet ist, bieten sich Lofts geradezu an“, ergänzt Krauße. Deshalb habe man die Entwicklung durch die Ausweisung als Sanierungsgebiet forciert. Investitionen in den Altbestand werden dadurch steuerlich begünstigt.

Im Mai will P&P die erste Musterwohnung fertig stellen und mit dem Verkauf starten. Dann kann aus der unansehnlichen Brache ein weiteres Schmuckstück der Südstadt werden.

 

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