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7.7.2009 - Solarstadt

Bei Solarstrom Innenstadt im Visier

Beim Thema Solarenergie richtet Oberbürgermeister Thomas Jung zusammen mit dem Solar- und Klimaschutzbeauftragten Johann Gerdenitsch sein Augenmerk zunehmend auf Dächer in der Innenstadt. Beispielhaft soll dafür die neue Photovoltaikanlage auf dem Sozialrathaus sein, die eine Leistung von etwa 35,3 Kilowatt erreicht und dieser Tage in Betrieb genommen werden konnte.

Solar- und Klimaschutzbeauf- tragter Johann Gerdenitsch und OB Thomas Jung (v. li.) informierten über die Photo- voltaikanlage auf dem Sozial- rathaus.

Foto: Mittelsdorf

Insgesamt erzeugen die 218 Module pro Jahr etwa 32000 Kilowattstunden Strom. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 114 000 Euro und wurden über ein inneres Darlehen der Stadt Fürth aus den Rücklagen der Deponie Atzenhof finanziert. Gerdenitsch erwartet, dass die Anlage über den Zeitraum von 20 Jahren – solange läuft die gesetzliche Einspeisevergütung – Einnahmen von rund 300 000 Euro generiert.

„Unser Ziel ist, auch im Innenstadtbereich zu verdeutlichen, dass Fürth eine Solarstadt ist“, erklärte Jung. Daher habe man auch auf dem Dach des Rathauses eine Solaranlage errichten wollen. Ein Projekt, das allerdings am Veto des Bayerischen Landesamtes für Denkmalschutz vorerst scheiterte. Die Behörde lehnt Solaranlagen auf oder sogar in der Nähe von denkmalgeschützen Gebäuden ab. „Diese harte Linie würde das faktische Aus unserer Bemühungen in der Innenstadt bedeuten“, erläuterte der OB.

Daher will das Fürther Stadtoberhaupt ein Gespräch mit Vertretern des Landesamts führen, bei dem eine einvernehmliche Lösung gefunden werden soll. Sie soll der Solarstromgewinnung, aber auch dem Denkmalschutz Rechnung tragen. „Wir möchten, dass Einzelfälle geprüft und – wenn es passt – auch genehmigt werden können“, so Jung, der betonte, dass es auf keinen Fall zu einem Solar-Wildwuchs kommen soll.

Neben Solaranlagen auf den Dächern der Schulen in Burgfarrnbach und in der Otto-Seeling-Promenade, die sich derzeit im Bau befinden, will die Stadt in diesem Jahr noch zwei bis drei Photovoltaikanlagen auf Schulgebäuden oder Turnhallen errichten. Zudem beabsichtigt der Solarbeauftragte seine Bemühungen, Industriebetriebe und Einkaufszentren für die Solarstromnutzung zu gewinnen, noch weiter zu intensivieren: „Bislang ist in diesem Bereich die Resonanz noch relativ schwach, das Potenzial aber sehr hoch.“

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