9.11.2009 - Solarstadt
Genossenschaft fördert Solarenergie

Die Bemühungen der Stadt Fürth, ihren Spitzenplatz in der Solarbundesliga zu verteidigen und sogar weiter aufzusteigen, erhalten weitere Unterstützung. Unter dem Namen VR Bürgersolar Fürth eG hat sich eine Genossenschaft gegründet, die von 20 Gründungsmitgliedern getragen wird, darunter auch die Stadt Fürth mit einer Einlage von 1000 Euro.

Björn Hemmann, Matthias Hüttmann, Thomas Gimperlein (Raiffeisen-Volksbank), OB Thomas Jung und Markus Engelmayer (Raiffeisen-Volksbank) (v. li.) werben für die VR Bürgersolar.

Foto: Bidner-Wunder 

Ziel ist es, mit der Stromerzeugung durch Photovoltaik in der Region einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das Geschäftsmodell ist ganz einfach: Die neue Genossenschaft mietet Dächer an und bestückt sie mit Solarmodulen. Die Idee kommt von der Raiffeisen-Volksbank, die damit beim Umweltschutz- und Solarbeauftragten der Stadt Fürth, Johann Gerdenitsch, offene Türen eingerannt hat.

Mit gutem Beispiel voran ging dabei die 1876 gegründete Firma Hoefer & Sohn, eine in fünfter Generation geführte Kunststoffformenbauerei, die als erstes Unternehmen ihr Dach zur Verfügung stellte.

Oberbürgermeister Thomas Jung sieht in dem Vorhaben keine Konkurrenz zu den anderen Bemühungen der Stadt Fürth im Bereich Photovoltaik, sondern vielmehr eine sinnvolle Ergänzung: „Wir können nicht genug dafür tun.“ Der wesentliche Unterschied zu anderen bereits existierenden Modellen liegt in der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft. Es handelt sich hier um eine offene Gesellschaftsform, bei der sich jedermann bereits mit einem Betrag von 1000 Euro beteiligen und etwas für den Umweltschutz unmittelbar in der Nachbarschaft und der Region tun kann. Unter der web-Adresse www.vr-buergersolar-fuerth.de können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ab sofort informieren.

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