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19.1.2010 - Bauprojekte

Fassadensanierung prämiert

Die historische Bausubstanz zu bewahren ist eines der wichtigsten Anliegen der Denkmalstadt Fürth. Dabei setzt die Kommune auch auf die Unterstützung von Privatpersonen, die ihre Häuserfassaden verschönern. Daher werden seit Jahren Renovierungen von öffentlich einsehbaren, das Stadtbild prägenden oder unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden im Fürther Stadtgebiet mit einer finanziellen Anerkennung gewürdigt. Im vergangenen Jahr standen 13 000 Euro Fördermittel bereit, die für sechs ausgezeichnete Objekte verwendet wurden.

Das sanierte Espressohaus ist nicht nur eine Oase für Kaffee-Liebhaber, sondern auch ein städtebaulicher Blickfang, der für eine Aufwertung der Billinganlage sorgt.

Foto: Gaßner

4000 Euro gingen an das Ehepaar Ulla Jost und Gabor Havasi-Jost für die gelungene Sanierung des Anwesens Schlosshof 5 (ehemalige Meierei), einem zweigeschossigen, klassizistischen Gebäude aus dem Jahr 1816, das nun wieder in neuem Glanz erstrahlt. Ebenfalls ausgezeichnet wurde die vorbildliche Renovierung einer bereits absturzgefährdeten Balkonanlage am Haus Amalienstraße 10. Die Eigentümergesellschaft des Neurenaissance-Mietshauses mit Sandsteinfassade erhielt hierfür eine Zuwendung in Höhe von 3500 Euro.

Georg Wilhelm Huber wurde für die Instandsetzung der Holzfassade am Anwesen Sperberstraße 199, das auch als Waldgaststätte „Zum Felsenkeller“ bekannt ist, mit 2000 Euro belohnt. Des Weiteren hat die immodat gmbh für die Sanierung des historischen Torbogens in der Forsthausstraße 40 bis 46 1000 Euro erhalten. Hier wurde das Einfahrts­portal vollständig stabilisiert, entrostet sowie lackiert. Es präsentiert sich nun wieder als echtes Schmuckstück. Eine Anerkennung in Höhe von 2000 Euro gab es auch für die Stiftung Baukultur und Denkmalschutz, durch deren Engagement das ehemalige Zollhäuschen an der Billinganlage wieder auf Vordermann gebracht werden konnte.

Der kleine, freistehende neubarocke Walmdachbau aus dem Jahr 1902 beheimatet seit dem vergangenen Sommer das Espressohaus, eine kleine Oase für Kaffee-Liebhaber. Für eine weitere optische Aufwertung der Billinganlage sorgte die erfolgreiche Fassaden- und Dachsanierung der Amm`schen Wirtschaft in der Würzburger Straße 36. Das zweigeschossige, spätklassizistische Gebäude mit Satteldach aus dem Jahr 1872 setzt einen ansprechenden Schlusspunkt bei der Verschönerung dieses städtebaulich markanten Stadtteils. Hierfür gab es eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro.

Beratung und Entscheidung, welche Objekte ausgezeichnet werden, obliegen der Bauaufsicht, dem Stadtheimatpfleger, dem Baubeirat und dem Bauausschuss.

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