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10.1.2023 - Bauprojekte

Bedeutende Sanierungen im Rathausumfeld

Der Erhalt historischer Bausubstanz ist ein zentrales Anliegen der Denkmalstadt Fürth. Dabei setzt die Kommune auch auf das Engagement von Privatpersonen, die stadtbildprägende Gebäude sanieren und zu neuem Glanz verhelfen. Gerade im Rathausumfeld tut sich momentan viel, denn an zwei unter Denkmalschutz stehenden Häusern, die sich einst in einem desolaten Zustand befanden, laufen die Restaurierungsarbeiten auf Hochtouren. Bei einem weiteren startet die umfangreiche Sanierungsmaßnahme in Kürze. Über die aktuelle Entwicklung informierte sich heute Oberbürgermeister Thomas Jung bei einem kurzen Rundgang zu drei Objekten in der Innenstadt:

LudwigErhardStraße19

Seit Mitte 2022 laufen die Sanierungsarbeiten in der Ludwig-Erhard-Straße 19. Foto: Gaßner

Vielen Fürtherinnen und Fürther ist das 1825 errichtete Gebäude in der Ludwig-Erhard-Straße 19 – übrigens das Geburtshaus von Heinrich Berolzheimer – als langjähriger Verkaufsstandort von Schuh Hofer bekannt. Nach der Geschäftsaufgabe 2015 und mehreren Besitzerwechseln befindet sich das dreigeschossige klassizistische Wohnhaus in der Hand einer Eigentümerin, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Gebäude nach langen Jahren des Lehrstandes denkmalgerecht zu sanieren. Sehr zur Freude von Oberbürgermeister Thomas Jung, dem die Baufälligkeit des Objekts „schon lange ein Dorn im Auge“ war. Die Fertigstellung des Objekts ist für 2024 geplant, neben Wohnungen sind im Erdgeschoss Gastronomie oder ein Laden vorgesehen.

Gustavstraße3

Noch in diesem Jahr soll die Fassade in der Gustavstraaße 3 in neuem Glanz strahlen. Foto: Gaßner

Das Gebäude in der Gustavstraße 3, das im 17. Jahrhundert errichtet wurde, zeigt sich derzeit noch einem desolaten Zustand. Erste Befunduntersuchungen sollen in der kommenden Woche beginnen, mit dem Ende der Fassadenrestaurierung rechnet der Investor MIP noch in diesem Jahr, der Innenausbau soll mit dem zukünftigen Mieter der 500 Quadratmeter Fläche – vorgesehen ist eine Büronutzung – abgesprochen werden.

Über Jahrzehnte fristete das stadtmauerähnlich umfasste Gebäudeensemble an der Ecke Bäumen- und Schirmstraße ein tristes und meist unbeachtetes Dasein. Dabei befindet sich hinter dem Gemäuer ein „städtebauliches Juwel“, so der OB.  Viele Bereiche der sandsteinverputzten, 1742 erbauten Gebäudes standen lange Jahre leer, der Innenhof samt ehemaligen Stallungen wurde als Abstellfläche zweckentfremdet.

Schirmstraße

Möglichst viel ursprüngliche Materialien werden sich in den zwölf Wohnungen im Anwesen Ecke Bäumen- und Schirmstraße finden. Foto: Gaßner

Investor und Eigentümer Andreas Striezel – er hat das historische Anwesen gemeinsam mit seiner Frau erworben – restauriert seit 2019 gemeinsam mit dem Fürther Projektentwickler Andreas Labs (AL-Immobilien) das historische Ensemble. Geplant sind zwölf Wohnungen, durch die Aufstockung zudem drei Stadthäuser.

Schirmstraße 1

Im Hinterhof entstehen drei Stadthäuser. Foto: Gaßner

Alle drei Objekte sind Teil des Ensemble Altstadt Fürth – eine Vielzahl unterschiedlicher Baudenkmäler aus unterschiedlichen Epochen – die unter Denkmalschutz stehen. Jede Veränderung muss im Einklang mit denkmalpflegerischen Grundsätzen geschehen.

 

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